Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1926)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1926)
- Date
- 1926-07-01
- Page
- Seite 385 (sequence 53)
- Language
- German
- Belongs to
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Eine Benennung der Türkei usw. 385 תשמ״ם fiel der 22. Adar nach dem rabbanitischen Kalender auf einen Montag und konnte somit bei nicht-rabb. Juden, wie hier, auf einen Sonntag gefallen sein. Im Jahre ,ה׳ש׳מ׳ט dagegen fiel jener Monatstag nach diesem Kalender auf einen Freitag und es bleibt zweifelhaft, ob es in diesem Jahre bei den Karäem in der Krim auf einen Sonntag fallen konnte.“ Im genannten Werk gibt D. Chwolson die Fälschungen Firkowitz’s zu, sowohl inbezug auf Epigraphe, als auch inbezug auf viele Grabsteine, unter anderen, solche, auf deren das ה, das die Tausender bezeichnet in ein ת umgeändert wurde, und deren Datum auf diese Weise ins vorige Jahrtausend verschoben, d. h. um mehrere Jahrhunderte älter gemacht wurde1. Unter den Inschriften, in denen das ה in ein ת verwandelt wurde, rechnet Chwolson: a) von den durch ihn selbst in Tschufut- Kaie gefundenen, die in seinem ״Corpus* erwähnt werden No. No. XII (S. 252—253), XIII (S. 253), XIV (ibid.), XVII (S. 254— 55), XXII (S. 256), XXIV (S. 257), XXVII (S. 258—59), XXIX (S. 259), XXX (S. 260), XXXII (S. 260—61), XXXVI (S. 262) und b) die von Firkowitz gefundenen (abgedruckt im Abhne Zikkarön), und von Chwolson untersuchten sub No. No. (bei Firk.) 34 (Chwolson, op. eit, p. 320), 35 und 44 (S. 315), 69 (S. 335-336), 76 (S. 378-79), 87 (S. 337—38), 90 (S. 327), 98 (S. 380—81), 111 und 113 (S. 253), 134 (S. 386), 139 (S. 386—87), 141 (S. 387), 166 (S. 387—88). In Bezug auf die uns interessierende, obengenannte Inschrift, bezeichnet Chwolson drei Momente, die ihn zwingen das Datum 989 d. übl. Z. als echt anzuerkennen, nämlich: 1) der x) Im Vorwort zur russischen Ausgabe des ״Corpus“ (S. VI) sagt Chwolson: ״Durch Untersuchung der Grabsteine und -inschriften an Ort und Stelle, und durch mehrjähriges vergleichendes Studium der Papierabdrücke von diesen Inschriften, die sich in meinem Besitz befinden, kam ich zu der Ueberzeagung, dass Firkowitz wirklich viele Data geändert .... und viele Grabinschriften aus dem XVI. und XVII. Jh. in’s X. und XI. übertragen hat* und S. 325 op. cit. sagt er: ,Ich zweifle daher nicht, dass viele dieser Inschriften durch Aendernngen von ת in n aus der ersten Hälfte des XVII. in die des XL Jahrhunderts hinaufgerückt wurden."1