Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1926)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1926)
- Date
- 1926-05-01
- Page
- Seite 328 (sequence 104)
- Language
- German
- Belongs to
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328 Bücherbesprechungen Uebersetzung mit hebräischen Bachstaben gedruckt“ ). Ein hinreichendes Gegengewicht liegt nicht in der Erscheinung, dass es hebräische Texte in nichtbebräischen Buchstaben gibt, vgl. hauptsächlich Hoerningr, Description of six Karalte manuscripts in A r a b i c (1889). [Einzelne Blätter solcher hebräischer Bibeltexte hat auch Steinschneider in der Berliner Kgl. Bibliothek gesehen (ZDMG. 1893,889); ebenso bemerkt von M. Jastrow, Hayyug 1897, XXVIII, Anm. 3. Vgl. die Karschunische Schreibweise z. B. in der von Wolf herausgegebenen ״Geschichte des Propheten Jona“ (1897) und dort eine Anm.] -). Ed. König- Bonn. Bücherbesprechungfen. Paul Fiebig: Der Erzählungsstil der Evangelien, im Lichte des rabbinischen Erzählungsstils untersucht, zugleich ein Beitrag zum Streit um die Christusmythe, Leipzig, J. C. Hinrichs’sche Buchhandlung 1925, 162 Seiten. Der Vf. setzt seine Untersuchungen zur ״Formgeschichte“, zu der er bereits Beiträge in seinen Werken: ,,Altjüdische Gleichnisse und die Gleichnisse Jesu“ 1904, ״Die Gleichnisreden Jesu im Lichte der rahhinischen Gleichnisse des neutestamentlichen Zeitalters“ 1912, ״Jüdische Wundergeschichten“ 1911, ״Jesu Bergpredigt, Rabbinische Texte zu ihrem Verständnisse“ 1924, geliefert hat. in der vorliegenden Abhandlung fort. (Zum Begriff ״Formgeschichte“, vgl. die Abhandlung des Vf. im Jeschurun XI, S. 463 ff). Die vorliegende Abhandlung ist vielleicht von allen bisherigen für den, der nicht Fachmann im engsten Sinne ist, am nützlichsten, weil sie es ganz besonders ermöglicht, die formbildenden Elemente und den Parallelismus sofort zu erkennen, selbst ohne den begleitenden Text des Vfs. Die Nebeneinanderstellung des griechischen Textes des N. T., der deutschen Uebersetzung, der hebräischen Ueber-!) Chwolsen, Corpus inscriptionum hebraicarum, S. 171. — [Dass die griechische Transkription in der Hexapla iiicht von Origenes gefertigt worden sei, wird von L. Blau, zur Einleitung 81 f. ohne Grund angenommen. — Arabisch ist vielfach in hebräi3cher Transkription und nach einem neuesten Fund auch in griechischer Schrift geschrieben worden (Paul Kohle, Die arabischen Uehersetzuogen 1904 XIV)]. -) Was zwischen [ ] gegeben ist, habe ich mir am Rande meines Handexemplars der ״Einleitung“ hinterher notiert. Dieses Buch ist leider, obgleich es schon 1913 vollständig vergriffen war, vom Verleger (Marcus und Weber in Bonn,) iu der Kriegszeit und nachher wegen der Höhe der Herstellungskosten nicht wieder aufgelegt worden, so sehr es auch von vielen Seiten her dringend gewünscht wurde. — Uebrigens die neueren Einleitungen enthalten nichts über jene Frage.