Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1926)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1926)
- Date
- 1926-05-01
- Page
- Seite 292 (sequence 68)
- Language
- German
- Belongs to
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292 Meyer Simen Weyl usw. ,,Kauscherwächter“ (nach Gumpertzscher Auffassung) zu tun hatte, wie er über die eigentlichen Amtspflichten hinaus.sein heiliges Amt verwaltete und welches Erbe sein Nachfolger Weyl antrat. Sachgemäss gab das Kurmärkische Departement eine Abschrift des Gesuches an die Oberlandesältesten und Aeltesten der Berliner Judenschaft weiter und befahl ihnen, über die eventuelle anderweitige Besetzung der Stelle des Supplikanten ihre Erklärung abzugeben. An Hirschei aber erging eine Kgl. Eesolution, dass ein Bericht der Aeltesten eingefordert sei, nach dessen Eingang werde weiter verfügt werden.1 Die Gemeindeältesten nahmen davon Abstand, ihrem Oberlandrabbiner einen Nachfolger zu geben oder ihm für die wenigen Jahre, die er voraussichtlich noch zu leben hatte, einen offiziellen Stellvertreter an die Seite zu setzen. Sie zögerten die Antwort an die Behörden hin und verliessen sich darauf, dass dem praktischen Bedürfnis durch die Assessoren (Dajjanim)2 Schemaja Landsberg und Meyer Weyl3 Rechnung getragen war, denen sie 1798 Leser Hurwitz4 aus Zülz und 1800 noch vor Hirscheis Tode Josua Juda5 aus Lissa hinzugesellten. Besonders *) Schreiben an die Aeltesten und an Hirschei, beide am 4. Juni 1798. 2) Samuel Brandenburg war am 7. Elul 5551 (1791) gestorben: Grabstein Nr. 297. 3) Am 9. Nissan 5544 (1784) zeichneten als Dajjanim Samuel Brandenbürg, Landsberg und Weyl: Approbation zu 14 ,זמירות ישראל. Teweth 5547 (1787) Landsberg und Weyl: Aeltestes Gemeindebuch Hdsehr. Bl. 254, 6. Tischri und 19. Marcheschwan 5548 (1787) Samuel Brandenburg, Landsberg und Weyl: Approbationen zu יתדות אוהלים und 18 ,מתורגמן. Aw 5555 (1795) Landsberg und Weyl: Approbation zu 4 ,כליל החשבון. Sept. 1798: Weyl und Landsberg: Geiger, Vor 100 Jahren, S. 87. 4) Elieser b. Pinchas Levi, Leiser Zülz, Lazarus Hurwitz, seit 1774 in Berlin. Lehrer am Beth ha-Midrasch des Yeitel Heine Ephraim, seit 1798 Dajjan. Vgl. Philipp Lazarus Hurwitz, Plan zu meiner künftigen jüd. Religionslehranstalt, Berlin 1821, S. 5. Am 4. Sept. 1798 approbiert er noch nicht, dagegen zeichnet er 5. Ijjar 6559 (1799) einen פסק בית דין nach dem Oberlandrabbiner und Weyl als ליזר סג״ל הורוויץ: Aeltestes Gomeindebuch Hdsehr. Bl. 274. 5) Josua b. Juda, Schie Lissa, Schwiegersohn des Breslauer ״Rösch Beth Din“ Jesaja Berliner (Pick), seit 1800 Lehrer am Epbraimschen Beth