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Jeschurun · 1926-03-01 · Heft 3-4 (März 1926) · p. Seite 201

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
13 (1926)
Issue
Heft 3-4 (März 1926)
Date
1926-03-01
Page
Seite 201 (sequence 93)
Language
German
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מלמד להועיל Hofimancs 201 seines Verwandten P. M. E. Wechsler und einer Replik Hoffmann8. Man ist mit dem Herzen nicht bei dieser Erörterung, (die auch auf den Schulbesuch am Sabbath überhaupt sich erstreckt), zumal es überall, wo der Bann gebrochen wurde, wohl gelang, die Schüler völlig vom Besuch der Schulen am Sabbath zu dispensieren. Es bedarf in Preussen nur einer Eingabe mit dem Hinweis auf die diesbezügliche Ministerial- Verordnung. Eine Einbürgerung dieser Entscheidung könnte eine Errungenschaft, die sich in allen religiösen Kreisen durchgesetzt, wieder zu nichte machen. Und was für die jüdische Erziehung der schulfreie Sabbath bedeutet, bedarf wohl keiner Hervorhebung. Auch hier wiederum die Veröffentlichung einer Entscheidung, die für die damalige Zeit sicher die richtige war, die aber unter den heutigen Verhältnissen, wo sich zu unserer aller Freude unter den יראים eben eine andere Gepflogenheit eingebürgert, Hoffmann, so will es mir wenigstens scheinen, nicht gegeben hätte. Zugegeben sei, dass die Ent- Scheidung für solche Länder, in denen eine völlige Dispensation vom Schulbesuch am Sabbath nicht möglich, von Wichtigkeit ist. Und nun genug der Kritik! Für uns, für die Schüler Hoffmanns hat sich der Herausgeber ein gar nicht hoch genug einzuschätzendes Verdienst erworben. Denn für uns ist ja Hoffmann eine Autorität allerersten Ranges. Wer diese gewaltige Grösse mit eigenen Augen gesehen, wer sie gehört, wer bei ihm שמוש gehabt, der weiss sich bei ihm in sicherer Hut. Unter der selbstverständlichen Voraussetzung, dass er das כבר הורה זקן nicht als einen ״regressus der faulen Vernunft“ ansieht, sondern seine תשובות behandelt wie alle תשומת behandelt sein wollen, als eine, wenn auch oft überaus schwer ins Gewicht fallende Ansicht, unter anderen, die an ש״ס וראשונים immer wieder von neuem nachgeprüft werden muss, schon deshalb weil in einer Variation des bekannten aristotelischen Wortes die Wirklichkeit immer komplizierter ist als der Schulfall und darum in vielen Fällen ein scheinbar noch so ähnlicher Einzelfall nach einer תשובה allein nicht entschieden werden kann. Eine schöne hierhergehörende Geschichte erzählte

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