Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1926-03-01 · Heft 3-4 (März 1926) · p. Seite 193

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
13 (1926)
Issue
Heft 3-4 (März 1926)
Date
1926-03-01
Page
Seite 193 (sequence 85)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2292929-2293042-2293045--08247-2301529
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Meyer Simon Weyl usw. 193 Als Gehalt wurde ihm neben freier Wohnung wöchentlich 4 Taler zugesichert (10. Elul 5543). Die Wahl zum gleichzeitigen Dajjan der Gemeinde, mit welchem Amt Weyl sicherlich gerechnet hatte, als er ron Lissa fortging, liess nicht lange auf sich warten. Das älteste Berliner Gemeindehuch Bl. 230 enthält hierüber folgendes Protokoll: היום הזה נמנו ורבו באסיפת כל אלופי הקהל בצירוף אלום' ל״ב אנשים יצ״ו ונתקבל הרב הטאה״ג מו״ה מאיר במו״ה שמחה ודיל נר״ו יושב בה״מ הגדול דקהלתינו גם לדיין ומו״צ קבוע לקהלתינו. גם נמנו ורבו ונקצב לו לשכרו מקופת הקהל שני רייכשטאהלר מדי שבוע בשבוע מלבד שכרו שקבל תמיד מקופת בה״מ. גם נתקן באותו המעמד מדי חודש בחדשו יחלק הרב הגאב״ד נר״ו פסק געלדר שנפלו באותו החודש לחלקם של הדיינים לשלשה חלקים שווים בין שלשה הדיינים: הרב ר׳ מודל ביאנדבורג והרב ח שמעי, ל״ב והרב ד מאיר ווייל נר״ו הנ״ל לחק ולא יעבור. לאות אמת באו האסיפה המאושרת הנ״ל על החתום. בערלין יום א׳ כ״ח אדר תקמ״ד לפ״ק1. Darnach wurde in der Vollversammlung der Gemeindeältesten und der 32 Männer-Kommission der Beth ha-Midrascbrahbiner Meyer Simcha Weyl am 28. Adar 5544 als ständiger Dajjan und More Zedek der Gemeinde aufgenommen. Als Gehalt ward wöchentlich 2 Rtl. (monatlich 8 Rtl.) festgesetzt, welchen Betrag Weyl aus der Gemeindekasse erhalten sollte. Sein bisheriges Gehalt als Beth ha-Midrasch-rabbiner bezog er auch weiterhin aus der Kasse dieses Instituts. Die Dajjanstelle, die man Weyl übertrug, hatte bis zu seinem Fortgänge von Berlin 1782 Lob Fahrenbach bekleidet, jetzt wurde Weyl auch im Dajjanat sein Nachfolger. Die Dajjanim, denen er sich als dritter hinzugesellte, waren der Wolisteiner und Strelitzer Rabbiner Samuel Sanwil b. Pinchas aus Brandenburg (Samuel Pincos Brandenburg) und der in Berlin geborene Schemaja b. Chajjim Landsberg (Simon Joachim)2. Gerson Unger zum Beth ha Midraschrabbiner, sicherte ihm aber noch am Erew Rösch Chodesch M&rcheschwan 5531, bevor er kam, ein etwas höheres Einkommen za. *) Es folgen die Unterschriften von 5 Aeltesten und 20 Mitgliedern der Kommission. Als letzter zeichnete David Friedländer. 2) Landsberg war bereits Kollege Weyls als Beth ha-Midraschräbbiner

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.