Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1926)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 68 (sequence 68)
- Language
- German
- Belongs to
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68 Rekonstruktion eines Responsums usw. רבותינו במעשה ההוא דאמר להו נכסאי לבנאי כי חקרו בלשון הקדש ומצאו39 שהבן האחר קרוי בדם כעדן של ובני פלוא אליאב ובני אתן עזריה וכיון שמצאו כן חתכו משפט כפיהו ונם אנחנו40 | כך ראוי לנו לעשות כאן שיש בלשון ישמעאל ומ״א .M יההי״א ל״ה סו״ק דל״ך אנו מעתיקים אותו אל כיוצא בו בלשון הקדש ואשר הוא משמיע מדברי המקרא שופטין כפיהו וכאשר דסענוהו אל כיוצא בו בלשון הקדש ובני איתן עזריה יזה פירושו של מעשה זה. איש צוה בשעת מיתתו תנו נכסיי לבניי ולא היה בן) לו אלא בן אחד ובת וחקרו רבותינו לאמר אם תאמר בן muss es, worauf schont Müller hinweist, statt des איבו des Ms. heissen) קרוי בנים הועילה צואתו לפטור את בתו בעישור נכסים ולתת את בולם לבנו ואע״פ שצווי המת בלשון ארמית נאמר לא למדו רבותינו פירושו מלשון ארמית אלא העתיקוהו ללשון קודש ולמדוהו ממני וכיון שמצאו בלשון הקודש הבן אהד קרוי בנים כמו שנאמר ובני פלוא אליאב ובני איתן עזריה ובני עתניאל חתת חתכו המשפט כי נפטרה הבת בעישור נכסים ועמדו כולם בחזקת הבן ונם אנחנו כך .... — Wenn G. M. die Erklärung des ובני דן חושים Raw Aschi zuschreibt, so ist dies unrichtig; denn da Raba entgegnet, so muss es, wie in unseren Talmuddrucken, Abaji heissen. S. a. Müller, Oeuvr. S. 182, Anm. 7. — Ferner fehlt ובני עתניאל חתת in unseren Talmudausgaben. — Da letzteres, wie alle den Sinn der Stelle darstellenden Stücke, wie später bewiesen werden wird, Glosse sind, so ist es unzulässig, wie Müller, Oeuvr. S. 188, Anm. 1 und 4 tut, diese Aeusserungen als die Saadjas aufzufassen und dementsprechend zu werten. — Vergleichen wir nun G. M. mit G. H., so sehen wir, dass die beiden Rezensionen inhaltlich vollständig übereinstimmen. Auch bestehen sprachliche Aebniichkeiten. So steht in beiden: שכך לימדונו רבותינו, ferner in G. H. מצאו שהבן האחד קרוי בנים בענין של בני פלוא אליאב ובני איתן עזריה [וכיון שמצאו כן] חתכו משפט בפיהו ונם אנחנו . . ., in G. M. [וכיון ש]מצאו [בלשון הקדש] הבן אחד קרוי בנים כמו שנאמד ובני פלוא אליאב ובני איתן עזריה [ובני עתניאל חתת] חתכו המשפט [. . .] ונם אנחנו . . .. Aus dieser weitgehenden Aehnlichkeit ist ersichtlich, dass G. H. und G. M. auf eine gemeinsame Vorlage zurückgehen müssen, und nun entweder G. H. sehr stark kürzt, (so wird insbesondere der Fall in G. H. nur angedeutet und seine Erklärung nicht gebracht,) oder aber G. M. eine erweiternde Ueberarbeitung ist. Wir nehmen das Letztere mit Bestimmtheit an. Denn die Mitteilung und Deutung des Falles ist eine ausserordentlich breite, was um so störender ist, als von ihm nur die daraus sich ergebende Methode derRabbanan interessiert; G. H. hat daher die richtige Darstellunggform. Für Unechtheit der Stelle in G. M. spricht ferner, dass, wie in Anm. 35 und 42 gezeigt wird, auch andere Stellen der Rezension G. M. korrumpiert sind. 39) Im Ms. steht ונמצאו; die oben stehende Verbesserung nimmt auch Harkavy vor. Für ihre Richtigkeit spricht auch der gleiche Ausdruck in G.M. °) Der Rest des הדבר הראשין wird in G. H. nur angedeutet mit וג׳ עד מי יבין לעורב צידו וג׳. Wir wählten darum für den Text die ausführlichere (allzu ausführliche!) Rezension G.M.