Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1926)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 64 (sequence 64)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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64 Rekonstruktion eines Responsums usw. *22יעלמנא סידנא ראם אלמתיבה אעזה אללה אי שי ילזמהמא מן אלחכם .G. h פי הדיה אלשרוט ] 23אם יהיה שמעון נאמן בדבי־ו אס לאי אם יתחייב הבא ליפרע .s. z מן שמעון שבועה כי מה שהוא נוטל כדין הוא נוטל ואינו מערים. שאלה זו מכתובה בלשון׳ הגריח24 יצאה25 לפנינו26 [אל שער הישיבה שלגולה אל בית דין הגדול שלאדוננו סעדיא נאון ראש ישיבת גאון יעקב בן מר יוסף ונקראה לפנינו וצוינו לכתוב את תשובתה בלשון ההנראים באשר היא כתובה]. *) Harkavy übersetzt: יודיענו אדוננו ראש הישיבה (ירוממהו ה׳) איך הוא הדין במה שקבלו שניהם על עצמם בתנאים אלה: 22) Diese Zeile, die aus G. H. ergänzt werden muss, fehlt in S. Z. Sie Bchliesst diejenigen Fragen zusammenfassend in sich, die von S. Z. nicht erwähnt werden. 23) Hier beginnt wieder S. Z. — In G. H. beginnt sofort Saadjas Antwort. Man erwartet jedoch die Aufzählung der Einzelfragen, zumal da S. Z. einige von ihnen aufgenommen hat. 2,) Die drei letzten Worte stehen nur in G. H. Die Hinzufügung dieser Worte sollte die arabische Abfassung der Antwort dadurch erklären, dass auch die Frage arabisch gelautet; ein fernerer Beweis für unsere These einer arabischen Urschrift. Zu einer Konjektur von מכתובת in שכתובה, die Müller in Oeuvr. (Anm. 1) vornimmt, liegt kein Grund vor; vielmehr ist es ein arabisches Wort in der gleichen Bedeutung, vgl. Harkavys Bemerkung ebenda. 25) Ungrammatisch liest G. H.: יצא. 26) S. Z. und GH. haben ונח״* als Abkürzung des von uns in eckigen Klammern eingefügten Satzes. Mit Ausnahme der beiden letzten Worte stellt er eine am Urteilskopf eines jeden Gutachtens stehende Formel dar, die den Gerichtshof angab, von dem das Urteil erlassen war. Die Worte wurden von uns anderen Gutachten nachgebildet, u. zw. שער bis תשובתה nach G. H. Nr. 198 (S. 88). In unseren Drucken findet sich die volle Formel nur selten, vielleicht nicht mehr als 10 Mal. Ihr Fehlen ist sicher nur auf die Bequem״ liehkeit der Kopisten zurückzuführen, was deutlich editio Lewin des אגדת רב שרירא גאון (Haifa 1921 (6681) S. 4) beweist, wo die sehr zahlreich überlieferten Texte des Briefes zusammengestellt sind, aber nur ein Ms. (von אדם צובה) den Urteilskopf dem obenstehenden nahezu gleichlautend — wenn auch in aramäischer Sprache — enthält. Die letzten fünf Worte wurden nach G H. Nr. 371 (S. 187) gebildet, weil der Hinweis auf die arabische Abfassung der Anfrage, worauf schon in Anm. 24 hingewiesen wurde, nur dann geschehen sein konnte, wenn dieselbe Bemerkung bezüglich der Antwort stand.