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Jeschurun · 1926-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1926) · p. Seite 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
13 (1926)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1926)
Date
1926-01-01
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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16 Die neue Bibelübersetzung wir nach der Bibelübersetzung schon seit Jahrzehnten mit sehnsüchtigem Verlangen ausschauen — das ist unser heisser Wunsch. Jedem von Beiden der Ruf: 1צלח רבב על דבר אמת). J. W. Eine messianische Bewegung im dritten Jahrhundert. Von Prof. Dr. A. Marmorstein Das 84. Kapitel der Pesikta rabbati nimmt, aus mehrfachen Gründen, eine Sonderstellung in dem auch sonst höchst interessanten und sehr wichtigen Midrasch eiD. Die Gründe, die uns veranlassen der Piska eine Sonderstellung anzuweisen sind mehrfache und verschiedenartige. Erstens ist es recht beachtenswert, dass für dieses Kapitel in der Pesikta des R. Kahana keine Parallele zu finden ist. Es gibt auch andere Kapitel in der Pesikta rabbati, die ohne Parallele in der anderen Pesikta sind. Diese eröffnen schwierige Probleme der liturgischen und agadischen Forschung, deren Lösung teilweise, mit mehr oder weniger Glück, versucht worden ist, teilweise noch der Beantwortung entgegen harren. Das gegenwärtige Verhältnis der beiden Werke, wie auch die Fragen nach Ursprung und Zeit derselben wurde des Oefteren diskutiert, ohne dass man zu einem allgemein befriedigenden Schlüsse kommen konnte. Wie dem auch sei, wir sind im Stande für die Soader-Pesiktoth Parallelen aus der Midraschliteratur herbeizuschaffen. Dieses Verfahren gelingt uns aber nicht in der Behandlung des oben genannten Kapitels. Zweitens ist darauf hinzuweisen, dass die halachiscbe Literatur uns Mittel und Wege zeigt für die Erklärung des liturgischen Brauches der überschüssigen Pesiktoth. Diese Piska ist wieder eine Ausnähme. Beide Erscheinungen müssen einen besonderen Grund *) Aus leicht begreiflichen Gründen habe ich meine in Zusammenarbeit mit Dr. J. Bleichrode herausgegebene Pentateuchübersetzung zum Vergleich nicht herangezogen, wiewohl an manchen Stellen nachzuweisen wäre, dass — auch im Sinne der Buber-Rosenzweigschen Uebersetzungsprinzipien die Uebertragung glücklicher ausgefallen.

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