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Jeschurun · 1926-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1926) · p. Seite 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
13 (1926)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1926)
Date
1926-01-01
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Die neue Bibelübersetzung 11 einst vollendet ist, nicht bloss jenem Kreis, den wir oben gezeichnet, zur Augenweide diene, sondern auch von einem ehrliehen בעל תנ״ך benutzt werde, vor allem der grossen Schar der Bibellehrer. Sie sollten doch wissen, was die Tücke des Objekts für eine Rolle spielt, und was es bedeutet sich bei jedem Nachschlagen immer von Neuem zu ärgern. (Die summarische Angabe der Verszahlen unten an der Ecke einer jeden Seite ist kein Ersatz). Doch sehen wir davon ab, vielleicht lassen hier die Autoren mit sich reden, dass etwa die Verszahlen in ganz winzigen Typen ganz an den Rand des Blattes gesetzt werden, so ist diese Stychenteilung an sich (inwiefern nur der Verleger wegen der Kosten kein Veto einlegt} überaus zu begrüssen. Sie erleichtert nicht nur das Verständnis, sie gibt auch dem Einzelnen viel mehr Wucht, das Auge dient hier wirklich dem Ohr, es sieht das Atemholen in der gesprochenen Rede. Und auch das soll den Autoren nicht vergessen werden, dass sie unsere Neginoth wieder zu Ehren bringen. Dass sie manchmal im Widerspruch zu den Neginoth abteilen resp. verbinden, das muss ihnen in Hinblick auf das BöLpiel unserer alten Exegeten gestattet sein. Sie machen freilich meines Erachtens manchmal mir um des Tonfalles wegen davon Gebrauch1). Und noch eine entscheidende Neuerung: der שס דדה der unaussprechliche, er bleibt auch von der Umschreibung frei. Ueberall wird das persönliche oder besitzanzeigende Fürwort der 5. Person dafür eingesetzt. Ein wunderschöner Einfall, aber doch mehr ein Durchhauen des Knotens, den in der Tat die schleppende Wiedergabe durch ״der Ewig«“ die an die Lutherbibel zu sehr erinnernde und zu IrrUimern führende ״ der Herr“ und das einfache Weglassen hei ה־ ארקי־ם durch S. R. Hirsch nicht 1j Unstatlha’t erscheint mir aber das Hintib erziehen eines Verses zu einem anderen Abschnitt und nun noch über eine פרשה פתו-חת wie in Gen. 2,4, wo sie die erste Schöpfungsgeschichte mit den Worten abechliessen: ״Dies sind die Zeugungen des Himmels und der Erde: ihr Erschaffensein“, אלה תולדות השמים והארץ בהביאם also zum Vorausgellenden nehmen. Um des schönen תירוץ, der dadurch der Bibelk»itik gegeben wird, lassen wTir uns unsere פ־שיות nicht aur'heben.

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