Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- Heft 9-10 (September 1925)
- Date
- 1925-09-01
- Page
- Seite 398 (sequence 64)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2292929-2293034-2293040--07872-2301154- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
398 Die Mischna-Koakordanz XIII© siede sonfc plus eloignes des signes hieratiques que les lettres^de la stele de Moab, en particulier l’aleph et le kaph; mais üs ne ressemblent pas davantage aux signes des inscriptions sinaitiques.“ Dussaud kommt sogar auf seiner Erforschung der Zeichen bei Betrachtung der verschiedenen Theorien über Entstehung der phönikischen Schrift aus dem Babylonischen, Aegyptischen oder Kretischen, zu dem Resultate: ״Les Pheniciens n’ont adopte aucun de ces systemes et leur creation, bien qu’aidee par la connaissance de ces ecritures, a ete moins mecanique qu’on le supposait*. Die Frage nach Ursprung und Alter des phönikischen Alphabets ist also noch keinesfalls geklärt, da bisher auch noch nicht der Beweis erbracht werden konnte, dass in der neuerdiogs gefundenen Schrift die Urform des Alphabets vorliegt. Die Mischna-Konkordanz. "אוצר לשון המשכה" Von Prof. Dr. S. Klein, Jerusalem. Es dürfte nur Wenigen bekannt sein, dass in einer der bescheidenen Wohnungen der von Dr. Israel Hildesheimer und Josef Hirsch ז״ל gegründeten בתי מחפה zu Jerusalem in den letzten Jahren ein grandioses Werk der talmudischen Wissenschaft entstanden ist. Man weiss überall, dass es in der heiligen Stadt Thorajünger und Talmudkenner in grosser Zahl gebe; hie und da erscheint auch eine bescheidene Veröffentlichung, die aus einer der zahlreichen Jeschiwot hervorging; doch von einer wirklich hervorragenden Leistung der חכמי ירושלים auf wissenschaftlichen Gebiete wusste man bisher nicht. Rabbi C h a j i m Jehoschua Kossowsky ist wohl der erste, mit dessen Namen ein Werk verbunden ist, ׳*as berufen ist die Talmud-, insbesondere aber die Mischnaforschung in neue Bahnen zu lenken und des3en weittragende Bedeutung heute kaum gehörig gewürdigt werden kaun. Es handelt sich um die erste Mischna-Konkordanz — die Frucht der Arbeit vieler entsagungs-