Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- Heft 9-10 (September 1925)
- Date
- 1925-09-01
- Page
- Seite 357 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Die neuesten Kämpfe usw. 357 Wutz 23 auch bei עמקם || evaxstp. Jer. 29 (47), 5 nicht denkt (vgl. Beelzebul statt Beelzebub und viele andere Fälle in meinem Historisch-kritischen Lehrgebäude der hebr. Spr. 11,464 f.). Also alle die vielen Form differenzen, in denen Wutz bis S. 28 einen Wechsel von griechischen Buchstaben erkennt, können nach der Uebersetzung ins Griechische bei der V ervielfältigung der Abschriften entstanden sein. b) Aber wie sind nun ferner Sinn differenzen zu erklären, die sich zwischen dem Hebräer und der LXX zeigen? Versuche ich es, meine Antwort zunächst an folgendem Falle zu entfalten! In 2. Ch. 22,9 gehen מתחבא und foxpeoopsvov, aber in V. 12 dasselbe מתחבא und xaxaxexpüppivoc miteinander parallel. Nach Wutz 5 ״erklärt sich das einfach aus p£&xaßae, das einmal (V. 9) versehentlich p.söx«ßac (C E) geschrieben war.41 Er setzt demnach voraus, dass in V. 9 ein hebräisches Wort mit auslautendem s in einem ״Transkriptionstexte״ gestanden habe und dann durch?aTpeoofxevov übersetzt worden sei. Da fragt man sich aber erstens, ob nicht auch schon in einem mit hebr. Buchstaben geschriebenen Exemplar das Wort anstatt mit <5 oder א am Ende mit schliessendem althebräischem ש geschrieben gewesen sein kann. Zweitens muss man untersuchen, ob ״binden״ auch anderswo mit lazpeusiv ״ärztlich behandeln״ wiedergegeben ist. Weil das aber auch in Ps. 147,3 nicht der Fall ist, so ist zuletzt noch diese Frage zu stellen: Ist es nicht möglich, dass auch in V. 9 מתחבא stand und trotzdem dafür iaxpsüopLsvov gesetzt worden ist? Konnte der Uebersetzer nicht einen Ausdruck wählen, der dem Zusammenhänge, der damaUgen Situation des Königs Ahasjahu angemessen zu sein schien und vielleicht nach der Ueberlieferung angemessen war? Dieser war ja von den Truppen des neugewählten Königs Jehu in Jesreel mit angegriffen sowie verfolgt worden, und der Gedanke war nicht fernliegend, dass er als verwundeter Flüchtling die Stadt Samaria erreicht hatte. Da war der Ausdruck ״vom Arzte behandelt werdend״ nicht unmöglich, und seine Wahl darf nicht als undenkbar hingestellt werden. Man vergesse doch nicht,