Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- Heft 9-10 (September 1925)
- Date
- 1925-09-01
- Page
- Seite 354 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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354 Die neuesten Kämpfe usw. von Maassen, Münzen usw. im griechischen A. T. beibehalten worden sind, weil die Uebersetzer diese Bezeichnungen für solche ansahen, die ihrem Leserkreise bekannt warep oder zum Teil auch nicht durch ganz entsprechende Bezeichnungen von griechischen Maassen usw. hätten ersetzt werden können. Endlich kann eine Formdifferenz auch bei sonstigen Ausdrücken sich zeigen, die, wie z. B. das schon oben aus Am. 3,12 erwähnte eures, wegen ihrer wirklichen oder vermeintlichen Dunkelheit vom Uebersetzer beibehalten und einer künftigen Deutung der Leser überlassen wurden. Die e r 81 e und nächstliegende Möglichkeit für die Erklärung etwaiger solcher F 0 r m Verschiedenheiten bietet sich in Varianten der in hebräischen Buchstaben geschriebenen Vorlagen, die, wie oben in Nr. 1 dargelegt worden ist, bei der Herstellung der griechischen Uebersetzung des A. Ts. zugrunde gelegen haben. Und solche Varianten können bei der Vervielfältigung des hebräischen Textes sehr natürlicherweise entstanden sein. Denn die hebräischen Buchstaben zeigen, wie im früheren phönizisch-althebräischen, so insbesondere im späteren aramäischartigen Schriftduktus auffallend viele Aehnlichkeiten. Eine derselben fällt ja sofort bei der Vergleichung des 2. Buchstaben (6 ,ב) mit dem 11. (כ, h) ins Auge, weshalb z. B. die Präpositionen ב und כ sehr häufig verwechselt worden sind, wie an einer Masse von Belegen in meinem Genesiskommentar bei bt'Salmenu usw. (1,26) veranschaulicht worden ist. Ferner der 3. Buchstabe (ג, g) ist wegen seiner Aehnlichkeit mit dem 7. (ז, z, tönendes s) 80 leicht vertauscht worden, dass nach aller Wahrscheinlichkeit deshalb an der einen Parallelstelle (1 Ch. 21,12) drei Jahre und an der andern (2 S. 24,13) sieben Jahre geschrieben ist. Sodann die Verwechslung des 4. Buchstaben (ד, d) mit dem 20. (ר, r) tritt in den Handschriften so häufig auf, dass ihretwegen z. B. statt Rodanim (1 Chr. 1,7) Dodanim (Gen. 10,4) begegnet. So könnte fortgefahren und von der massenhaften Verwechslung von 5) ה.: A) mit 8) ח.: ch) und ת (22.: t) oder von 6) ו.: w) mit 10) י.; /) usw. gesprochen werden. Weiterhin gesellten sich zu diesen G e s i c h 18 fehlem noch