Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- Heft 9-10 (September 1925)
- Date
- 1925-09-01
- Page
- Seite 353 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Deuesten Kämpfe usw. 353 um diesen die israelitische Literatur zugänglicher zu machen, kann auch nicht natürlicherweise vorausgesetzt werden. Als einen Zweck solcher Transkriptionstexte könnte man sich endlich denken, dass sie die Aussprache des reinen Konsonanten- %textes der hebräischen Niederschriften hätten erleichtern sollen, wovon Wutz 125 f. spricht. Aber für einen solchen Text Bspyj^pü ßapa usw. hätte man auch ein in griechischen Buchstaben geschriebenes Wörterbuch des Hebräischen herstellen müssen, wenn jene Transkriptionen einen wirklichen Zweck hätten erfüllen sollen. Ausserdem muss Wutz selbst (S. 102 f.) anerkennen, dass die in griechischen Buchstaben geschriebenen Transkriptionstexte ״vieles (Gutturale, S-Laute usw.) verschleierten.״ 2. Da der einstige Gebrauch der von Wutz angenommenen ״Transkriptionstexte“ also nicht auf direktem Wege durch tatsächliches Auf bewahrtsein oder ausdrückliche Erwähnungen oder Opportunitätsgesichtspunkte gesichert werden kann, so bleibt nur das übrig, ihre Existenz womöglich auf indirektem Wege zu ermitteln. Um einen solchen Beweis zu erbringen, schreitet Wutz so vorwärts, dass er sein Buch in zwei Teile zerlegt und den ersten mit ״Eigennamen״ (S. 10—36), den zweiten aber mit ״die Transkriptionen“ überschreibt. Meine eigenen Erwägungen über einen geeigneten Untersuchungsgang auf diesem Gebiete haben mich aber zu dem Urteil geführt, dass alle Verschiedenheiten, die sich zwischen dem überlieferten ־ hebräischen Text und der altgriechischen Uebersetzung beobachten lassen, am richtigsten in Form differenzen und Sinn differenzen zerlegt werden, und bei beiden hintereinander die Frage beantwortet wird, auf welche Quellen oder Motive sie zurückzuführen sind. Bei der Ausführung dieser Disposition werde ich übrigens, da der Pentateuch schon von Joh. Fischer in dem erwähnten Buche zum Untersuchungsfelde gemacht worden ist, meine Materialien wesentlich den übrigen Büchern des A. Ts. entnehmen. a) Form differenzen werden bei den Wortgestalten beobachtet, in denen gegenüber dem hebräischen Texte Namen von Personen, Ländern usw. und auch Bezeichnungen 2