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Jeschurun · 1925-09-01 · Heft 9-10 (September 1925) · p. Seite 352

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
12 (1925)
Issue
Heft 9-10 (September 1925)
Date
1925-09-01
Page
Seite 352 (sequence 18)
Language
German
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852 Die neuesten Kämpfe usw. ״diese Stelle sei eine seiner besseren, denn er habe richtig erkannt, dass es sich um eine Transkription handelt.״ Ja natürlich spricht Hieronymus von Beibehaltung des hebräischen Ausdrucks, aber er schreibt dieselbe dem LXX-Uebersetzer selbst zu, wie er ja ausdrücklich als seine Meinung ausspricht, ״die Septuaginta habe das hebräische Wort selbst gesetzt״, und erst hinterher hätten gewisse Leute, die das von der LXX gesetzte (= beibehaltene) hebräische Wort ares [Bett] nicht verstanden hätten, dafür das ähnlich klingende griechische Wort ts.pe.1g ״Priester“ gesetzt. Folglich hat auch Hieronymus keineswegs einen ״Transkriptionstext“ als die Vorlage der LXX von Am. 3,12 erwähnt. Dieser Tatbestand ist der Aufstellung von Wutz sehr ungünstig. b) Welchen Zweck auch hätte die Herstellung der von Wutz vorausgesetzten Transkriptionstexte verfolgt? Als Origenes in seiner Hexapla neben die in hebräischer Schrift aufgeführten Worte dieselben auch in griechischen Buchstaben stellte, hatte er wohl den Zweck, den Benützern seines Werkes das Lesen jener hebräischen Formen durch deren Umschrift in griechische Buchstaben zu erleichtern. Denn er durfte voraussetzen, dass es auch von Nichtkennern der hebräischen Schrift und Sprache benützt werde, und für diese stand ja auch die Ueber Setzung des doppelt geschriebenen Textes in vier Kolumnen daneben. Aber im übrigen waren solche Transkriptionen hebräischer Schriften in griechische Buchstaben keineswegs eine naheliegende Sache, um nur das Mindeste zu sagen. Denn die Juden kannten die hebräischen Buchstaben* und etwaige Griechen, welche die jüdische Literatur direkt studieren wollten, lernten natürlicherweise zugleich mit der hebräischen Sprache auch die hebräischen Buchstaben. Solche ferner, welche nicht die hebräische Sprache kannten, hatten von einer in griechische Buchstaben umgeschriebenen jüdischen Schrift keinen Nutzen, ausser wenn eine Uebersetzung beigegeben war, und für solche Leute hatte nur die Herstellung einer Uebersetzung einen Sinn. Also dass von Griechen für andere Griechen Transkriptionen hätten geschaffen werden sollen,

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