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Jeschurun · 1925-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1925) · p. Seite 191

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
12 (1925)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1925)
Date
1925-05-01
Page
Seite 191 (sequence 21)
Language
German
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Die Mesa-Inschrift usw. 191 positiv die Tatsache, dass schon an dem Tage, wo Klein zuerst den Stein sah, die oberen Teile, ״etwas verderbt“ waren (S. 211), und dass die unteren Zeilen von der Witterung gelitten hatten (S. 199. 211). Also niemand hatte bis dahin ein besonderes Interesse an der Beschützung des Steines, wie auch niemand zuerst am Kaufpreis (S. 200). 4. Aber der neueste Bekämpfer der Echtheit behauptet ja, eine solche alte Reliquie könne dort, wo der Stein später gezeigt wurde, durchaus nicht vorher gelegen haben. Denn ״die Inschrift wurde in Dibän gefunden am Hauptwege nächst dem Tore. Sie lag offen da, mit den Zeichen nach oben“ (S. 207). Aber Klein, der allein den unversehrten Stein an seinem ursprünglichen Ort gesehen hat, bemerkt in seinem Bericht : ״Der Stein lag in den Ruinen von Dibän ganz frei und offen da, die Inschrift nach oben“, immerhin einen wichtigen Umstand, den Storr übergeht. Nämlich der Stein lag ״in den Ruinen von Dibän“. Er lag also zwischen anderen Trümmerstücken, und ein solches war er auch selbst, da ja, wenn auch wirklich nicht die rechte untere Ecke abgebrochen war (Ganneau), doch ״die oberen und unteren Zeilen unter der Witterung etwas gelitten hatten“ (Klein), Als ein Teil der Trümmer konnte er früher unbeachtet geblieben sein, denn ״die Inschrift hätte noch niemals jemand entziffern können“, wie dem Missionar Klein gleich zuerst an jenem 19. August 1868 mitgeteilt worden war7)״ Das Nicht- Vorhandensein jenes Steines mit der Inschrift kann deshalb auch nicht durch den Hinweis darauf gesichert werden, dass de Saulcy und der Duc de Luynes, als sie 1851 bezw. 1864—66 unter den Hamide nach Inschriften gefragt haben, nicht auf den Stein aufmerksam gemacht worden sind. Dieser kann trotzdem dort ״in den Ruinen von Dibän“ gelegen haben. 7) Wichtig ist noch die Nachricht des bekannten Palästinaforschers Konr&d Shick (in Brännow-Dom&szewsky, Die Provincia Arabia I, 31), der Stein sei ״innerhalb eines Steinkreises gelegen, der von den Arabern als Grab eines Propheten angesehen worden sei*. Auch so kann eine frühere Entdeckung des Mesasteins verhindert worden sein.

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