Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1925)
- Date
- 1925-05-01
- Page
- Seite 181 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Namensbezeichnungen usw. 181 ירצאל Gn. 46, 24), Da aber ia Eigennamen eine Imperfektbildung auf ä statt, e bei Stämmen ultima ה sich durch Beispiele belegen lässt (vgl. ישפה I. Chr. 8, 16 ,ומבד und ישרה Gn. 46, 17 u. a. m.) so ist auch unsere NF zu erklären'26 (vgl. auch NF יצהר). Aber auch die Bedeutung des Verbums שרה ist noch nicht so klar. Die Einen erklären es mit ״streiten“ (arab. aufgeregt sein), während Andere es als weiche Form von!7שרר herrschen, gross werden ansehen27. Letztere Ansicht finden wir bei Tg. der Gn. 32, 29 mit ,ארי אתרברבת קדם ה wiedergibt (I. E.שר תחשי עם המלאכים ועם אנשים שרים; er scheint an eine denominale Form שר Fürst [altäg. sr =: Fürst, assyr. §arru König, sarratu Königin] gedacht zu haben). In die3em Sinne S. R. Hirsch: denn du bist bei Gott und bei Menschen der Ueberragende geworden28. Eduard Meyer29 sieht in ישרדדאל keinen verbalen, sondern einen nominalen Satz. Israel bedeutet nach ihm ״der welcher streitet ist Gott“. Nestle (״Die israelitischen Namen“) erhebt gegen die Erklärung ״er hat mit Gott gestritten“ zwei Einwände: L Die Gottesbezeichnung ia theophoren Namen wäre stets Subjekt, nicht aber Objekt30. 2. Die jiqfcol-Form kann im Namen niemals aoristische Bedeutung besitzen, wie die aatal-Form, sondern muss präsentischfuturisch aufgefasst werden. Er erklärte somit ישראל Gott kämpft (für sein Volk). Diese Erklärung, die dem Text in Gen. 32 schwerlich gerecht ward, ist im homiletischem Sinne für das jüdische Volk zu allen Zeiten in Anspruch zu nehmen. In Kürze sei hier noch erwähnt, dass Völlers, der 28) Sachse (L. 0.) wil.1 beweisen, dass wenn 1יש־אז von שרה kommt, regelmässig gebildet, seine Aussprache Isri-el oder Isr’ei, nicht aber Isrä-el lauten müsst e. Unsere Aussprache entspräche nicht den Büdungsgesetzen, die bei anderen Eigennamen herrschen. Auf Grund anderweitiger Beobachtungen stellt er dann die Hypothese auf, dass die ursprüngliche Aussprache etwa i(a;sar־el gewesen sein muss. 27) Vgl. Ootü:, üeseb. Israels S. 69. 28) Interessant ist, dass in der Kabbala der obere Körperteil des Menschen ישראל heisst, der untere ר״ח וימאל, עץ חייב; היכד ז״א״ ט״ו, אז) ישרון). 29) Die Israeliten uud ihre Nschbarstämme S. 252. *°) Dagegen Sachse, der auf יהי־לאי II. Ohr. 29,12 hinweist.