Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1925)
- Date
- 1925-05-01
- Page
- Seite 177 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2292929-2293034-2293038--07604-2300886- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Namensbezeichmingen usw. 177 dortselbst ein Nomadenleben führte und keineswegs Herrin des Landes war, den Aegvptern als ארץ העבדים. in obigem Sinne, bekannt gewesen sein? 1. Sm. 13,3 und bes. 14,21 (והעברים היו לפלשתים כאתמול שלשום אשר עלו עמם במחנה סביב וגם המה לדדות עם ישראל) biete seine Schwierigkeit16. So suchten sie עברים bald als ,. Wanderstämme״ (vron זעבו־), oder von 5^ — Menschenmasse, Volk, Sippe, bald als חבר Verbündete zu erklären. Andere vermuten einen Zusammenhang mit den in den vorabrahamitischen Amarnabriefen als Beduinen und Räuber erwähnten Habirin. In jüngster Zeit geht das Bestreben dahin, den Nachweis zu erbringen, dass Abraham ein Nachkomme einer u r hebräisch-semitischen Rasse war, deren Stammbaum auf die Amoriter (אמורי, in Keilinss. *Amurru״) zurückgeht, welche ursprünglich in Libanongegenden sowie im nördlichen und mittleren Palästina ihren Wohnsitz hatten. Diese sollen um die Hälfte des dritten Jahrtausend vor üblicher Zeitrechnung nach Babylonien vorgedrungen sein und dort die erste Hamurapi- Dynastie begründet. Später wraren sie durch Einbruch harnmiiischer Stämme, die Kanaaniter-Amoriter, teilweise zum Rückzug gezwungen. Abraham, von der Amoriter-Hebräer-Gruppe, ging nach Palästina, andere nach Aegypten, und ein Teil, die Habiri blieben in Babylonien18. 16) Vgl hierzu bes. die Arbeit von W. Weinheimer: Hetnäer und Israeliten. Er stellt <Ja<־in die Hypothese auf, dass die Hebräer eine Israel verwandte Stammgrujjpe gewesen sei, von der einzelne Teile noch eine Zeitlang neben Israel im Lande wohnten. Sie mögen aber schon vor Israel dagewesen sein, gerieten aber nach dem Eindringen der Philister unter deren Herrschaft und wurden, wie es scheint, erst von Israel, in dem sie allmählich aufgingen, wieder befreit. Nach Ge38nius seien diese Stellen als verderbt anzusehen. 17) Vgl. R. Kittel, o c. 1, S. 464—65 (3. Aufl.) u. G. Bergsträsser. Hebr. Grammatik, S. 10. 1H) Vgl. Kittel, o. c. S. 59—69; JaxnpeL, a. a O. S. 26 ff.; A. S. Herschberg: שמות העצם הפרטיים בתקופות הקדובות in התקופה Bd. XXII, S. 266—77 und sein neuester Aufsatz לתולדות השבטים העברים הקדומים לפני עש ישראד im 1925 העולם N0. 14/15 ff. Vgl. auch Ez. 16,3 ואמרת בה אמי ה׳ לירושלים מכרתיך ומלדתיך מארץ הכנעני אביך האפרי ואמך חתית: Dazu die, Bemerkung Dubnow’s (a. a. 0 ): in diesem Satze kann man jedoch nicht so sehr eine