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Jeschurun · 1925-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1925) · p. Seite 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
12 (1925)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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E52T!5vIä23S!: Fechner’s $< eie:•’ehr• י usw. 11 das Bewusstsein der lebendigen Persönlichkeit Gottes entsprechend dem Umstand, dass es jene Unendlichkeit all der Bewusstseinsinhalte der höheren Geister in sich enthält, noch viel weiter über sie hinweggreift. Damit aber zugleich die Sicherheit, dass Gott mit seinem w eseu über die Welt hinausragt, dass man auch im Fechnersclien Sinne sagen kann ד״יא דק•ט־ "דל עורם חי\ן כקיצר Wir opfern freilich in diesem Punkte die Vorstellharkeit, die für den Erdgeist gegeben war. Doch es darf uns genügen, wenn wir das Reich des Vorstellbaren um eine gewaltige Strecke erweitert haben, wenn es auch nicht gelingt, die Persönlichkeit Gottes in ganz gleicherweise der Anschauung näher zu bringen. Das ist kein Zweifel, dass die Möglichkeit der Trauszendenz gegeben ist, dass Gott mit einem Teil seines Wesens ausserhalb der Welt fällt. Und das darf für uns auch der Sinn des Satzes sein: -ד,יא בק%דו "ד־ל עול dass die Welt nicht den Raum darstellt, in dem Gott ist, sondern dass die Welt bei ihm ist. Es ist keine Frage, dass wir nach Fechner mit der Vor- Stellung von der Unveränderlichkeit Gottes brechen müssen, wie sie uns besonders nach den mit einseitiger Strenge durchgeführten Gedankengängen unserer mittelalterlichen Rellgicns- Philosophen geläufig ist. Unveränderlich ist Gott nach ihm insoweit als Er ״nach dem durch alle Veränderungen der geistigen wie materiellen Welt bestehenden, den Zusammenhang aller vermittelnden Gesetze wirkt.* ״Mit diesem i!! Gottes unveränderlichem Wesen begründeten oder den unveränderlichen Halt seines Wesens selbst begründenden Gesetz beherrscht Gott den ganzen Weltlauf. Ein Bruch dieses Gesetzes wäre ein Bruch in Gott selbst.“1) Aber sonst ist Er ja der kbendige Gott und wie wäre Er dies, wollten wir Ihm jene Uaveräuderlichkeit zuschreiben, die in Wahrheit nichts anderes ist als die Uuveräuderlichkeit des Steins. Wir müssen auch unsererseits zugestehen, dass wir mit jener Unveränderlichkeit Gottes für eine irgendwie lebendige l) Die Tages3Dsxcht S. 65.

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