Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1925)
- Date
- 1925-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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FecLiit־r':; Sc■015*21 ehre us׳v, gaben iur die sublunarische \Velt z. B. der Mondsphäre Zufällen• Das ist jedenfalls keine Frage, dass alle unsere jüdischen Denker des Mittelalter die Sterne mit ganz anderen Augen angesehen als wir, dass die Erhabenheit des gestirnten Himmels sie ganz anders ergriff, dass sie d:rt oben ein gewaltiges Leben der Geister sich auswiiken sahen. Es wird immer ein lCatsei bleiben, dass die Ablösung des ptolemäischcu durch das kc-p־'r;1ikanische Weltsystem, die doch eigentlich die Unendlichkeit dies Weltenraums erst ins wirklich Unvorstellbare verrückte, dass eine derartige Erweiterung unseres Weltbildes, in dem die gesamte Erde zu einem Körnchen zusammenschrumpfte, dass all dies mit einer solchen Verengung unserer gcfühlsmüssigen Erfassung des Gewaltigen, das dort oben seine Kreise zieht, verbunden war. Es ist unfassbar, dass die Menschheit sich mit der Konstatierung von Gesetzen ablindeu liess und in d;r Tat nicht weit von der Anerkennung des Satzes jenes Mathematikers entfernt war: die Gravitation das ist Gott! Dass wir alles Ernstes ganz beruhigt waren, wenn man uns uachwks, dass da oben tote Massen sich bewegen, in Abständen, die über jedes Vorstellungsvermögen iacheriicn die völlig um sich ו tt ו aein \ eru als man uns das eu und im Vcrerle: ich; m den w inzig 1 st. Dass sie da zu Uli eifiad lieh sbKl, sich ev* \\ 1 $ CD zu bewöge:! . Da? 5 W ir das [de für d as rc ::ig.üse T t [!:!צ! ■•finden die Wel t ch s'Unc:;! r 11; «j hen i: Le hen und Gi-sta .! t e a himn nus eine - c\ ה sie! 1 dreh m;;m che rlei Wege Sl:ci cn. m *wissermassen nur bewegen, ganz abgesehen von so ruhig hinnahmca, Man mag liehen Amchauimg der Menschheit vom Leben der Gestirne zurüekzugelangen. Uns e! scheint der Weg, den Fc-chner weist, als ein solcher, der uns am wenigsten von der Anschauungs- und Vorstellungswelt entfernt, in die der Mensch durch seinen irdischen Leib nun einmal gebannt ist. Und wir werden dabei trotzdem von jenem Feuer des Empfindens durchglüht, wie es in der Welt der giessen Mystiker lodert. Nicht zum wenigsten