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Jeschurun · 1924-11-01 · Heft 11-12 (November 1924) · p. Seite 507

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
11 (1924)
Issue
Heft 11-12 (November 1924)
Date
1924-11-01
Page
Seite 507 (sequence 33)
Language
German
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wamm₪mmmm₪₪B₪mmm₪ma₪₪m₪₪₪₪₪₪₪₪₪mm₪mm₪₪₪₪₪₪₪mam₪₪m1 Besondere Namenswortspiele nsw. BOT des Sohnes R. Chaninas שכהת, welcher nach der Meinung des Vaters deshalb vor der Zeit gestorben sein 8011, weil er einen Feigenbaum umgehauen (B. b. 26 a), mit dem Bibelsatze לא תשהית את עצה Deut. 20,19 in irgend einem lautlichen Zusammenhänge stehe, bleibe dahingestellt. Aus den angeführten Beispielen lässt sich ersehen, dass es neben den ausgesprochenen, deutlich erkennbaren Namens״ Wortspielen auch sokhe gibt, die nicht 80 offen zutage liegen, und nur eine lose, lautliche Anlehnung an den Namen aufweisen. Zuweilen gibt sich das Namenswortspiel auch in der Weise kund, dass der Name auf die Art und Weise der textlichen Redigierung des Y0m Namensträger oder über ihn Mitgeteilten einen bestimmenden Einfluss wortspielerischer Natur ausübt, wobei die Annahme sich nicht rundweg von der Hand weisen lässt, dass bei Namens Wortspielen dieser Art mnemotechnische Gründe mitsprechen mögen, um mittels ihrer so etwas wie eine Gedächtnisstütze zu schaffen. Die Gestalt des Juden Shylock. Von Dir. Dr. Joseph Carlebacb. Bileam musste Israel segnen, aber ״aus den Segnungen dieses Mannes ist es erkennbar, dass er ein Bösewicht war“; der widerwillig unterdrückte Fluch, der ihm auf den Lippen gelegen und nur durch höhere Gewalt in sein Gegenteil umgebogen war, schaut noch aus allen Ritzen und Spalten zwischen den Zeilen hervor. Was ist nun Bileams Wort: ein Segen oder eine Verwünschung? Es ist beides zugleich. Shakespeare wollte gewiss in der Gestalt Shylocks die Juden verächtlich machen. Die Quelle, aus der der Dichter die Erzählung von der Verschreibung eines Pfundes Fleisch gegen 3000 Dukaten entnahm, weiss nichts von einem Juden. (Vergl. dazu Landauer: Shakespeare S. 44.) Gläubiger wie Schuldner sind dort beide Christen. Indem er einen Juden diese Forderung ersinnen und eintreiben lässt, sollte dieser offenbar das Odium

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