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Jeschurun · 1924-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1924) · p. Seite 307

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
11 (1924)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1924)
Date
1924-05-01
Page
Seite 307 (sequence 87)
Language
German
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Bücherbesprechungen 307 satz (״Frachtmarkt“) zurückzukommen — der Satz S. 71. angeführt: ״Es kommt vor, dass ein Händler an der aufgeklappten Holztür seines Ladens Weinlaub aufgehängt hat und ringsherum einige grüne und blaue Trauben.״ Das sind die חניות מעטרות in M. Aboda z. 14. bezw. die Sitte von der R. Jocbanan Rosch. hasch 31b spricht: כדי לעמר שוקי ירושלים כפירות. (Vgl. j. Maass. sch. V 2). Der 18. Jahrgang enthält eine Reihe von Aufsätzen, die für die Erforschung Palästinas in biblischer und mischnischer Zeit von grosser Wichtigkeit sind. Linder’s Aufsatz über die Lage von Gib eat 5 c h a u 1 stellt die Identifikation dieses Ortes mit Teil el-Tal auf sichere Grundlage. Albright’s Brief (S. 99f.) berichtet über die Ausgrabungen dortselbst, die er im letzten Jahre dort ausgeführt hat. — Den grössten Teil des Jahrbuches füllt übrigens Dalman’s Reisebericht aus: ״Nach Galiläa, vom 80. IX bis 13. X 1921״ (S. 10 bis 80), der eine Menge wichtiger Beobachtungen und Bemerkungen zur Topographie des alten Palästina enthält, wie auch sonst manches Lehrreiche bietet. Zu S. 12 Anm. 1 sei bemerkt, dass nach b. Sukka 12 a עץ עבות Myrte ist, dagegen הדס שומה הדס (Neh. 8,15), 8. Hoffman n, Levit. II, 296. — S. 17 Anm. 2. Die richtige La. im Grenzverzeichnis ist שינה דדור, während שורא durch die Nachbarschaft von שורא דעכו entstand.שן [סלע] שינה. Ueber die Grenzpunkte an der Meeresküste (so auch über מגדל מלתא, das verschieden von C e r t h a ist) spreche ich in ״Die Küstenstrasse Palästinas״ p. 4.f. — S. 18 Anm. 4 lies st. 142—72. S. 19 Calamon soll ״Schilfort״ sein. In Wirklichkeit ist es aber ein hebräisches צלמונה (vgl. mein 72 ארץ ישראל und ausführlicher in der genannten Abhandlung)! S. 21 Anm. 5. In Ber. r. 39 ist der nördliche Anfang der Steige von Tyrus gemeint. — S. 22 im Grenz Verzeichnis ist nicht der Fluss, sondern ראש מי געתון genannt. — S. 27 f. Kuskus kann nichtעדדסקוס *־ sein, da es als קסקסא in b Berachot 51 a oben (im NamenR. Jshak קסקסאה) erscheint. In dem von Wertheimer herausgegebenen, Saadja zugeschriebenen Kommentar zu Ber. (Jers. 5668) S. 17 a wird קשקשאה geschrieben und mit מן אלאקסאסי erklärt. An welchen Ort mag der Kommentator gedacht haben? — S. 30 f. ist Chirajja falsch, weil der Name in der Form הברייה bezeugt ist, vgl. meine Ausführungen in M G W J 1920, 184 f, die auch zu S. 39 Anm. 4 zu vergleichen sind. — S. 47. Serungin wird doch kaum mit El-Menära gleichzusetzen sein, da es hier auch einen Ort כפר מנורי gab (8. meine ״Paläst.- Studien״ I, Seite 29). S. 48 Anm. 1. Dass das arab. el-Kedis nicht genau dem hebr. קדש entsprießt, beweist noch nicht die Unrichtigkeit der Gleichsetzung. Es gibt doch so manche Volksetymologien bei Ortsnamen (z. B. שפרעם Scbafa‘ eAmr). Ueber אריח vgl. jetzt ״Pal. Stud.״ I, 34. — S. 52 a r d e 8 6 i k i entspricht genau dem mischnischen 64 .8 — .בית השקי Anm. 1. Auch im ״Kobez״ sieht man bei genauer Betrachtung die Spuren des Ethrog. — Seite 70 Anm. 1 ist statt Men. 88» 85» zu lesen. — Die Abhandlung Windfuhr’s: ״Die galiläischen Heimatorte der 24 Priester- Ordnungen nach Kalir“ (S. 80—87) und die ״Nachbemerkungen“ Dalman’s (S. 87—89) habe ich in anderem Zusammenhang (Pal. Stud. I 49 ff.) besprachen. Hier mögen einige Missverständnisse in der Uebersetzung der Kina korrigiert werden. Strophe 5 ist etwa so zu wiedergeben; ״Man spottete der [Ermahner, die sagten:] ״Esset Brot“ (nämlich: der Weisheit oder der Thora), indem man vereitelte das Gebot: ״Fürwahr, man muss Brot reichen dem Hungernden!“... Strophe 6; ״Hin ist der Schmuck der Nation״ usw — Strophe 15 ist zu übersetzen: ״Verworfen hat er (Gott) meine Starken (nämlich jene), die Entscheidung lehren.״

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