Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1924-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1924) · p. Seite 306

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
11 (1924)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1924)
Date
1924-05-01
Page
Seite 306 (sequence 86)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2292929-2293027-2293030--07021-2300304
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Tf'lsehi 806 unser aller Herzen, so dass wir eilen, unseren Brüdern Schirm und Schutz zu geben, damit sie bleiben können Söhne der Thora — und auch wir werden mit ihnen sein Söhne Israels, Söhne der Thora, Söhne dem Ewigen unserm G’tte! Juden! Wenn ihr euren Brüdern, den Söhnen der Thora, zu leben gehet, so lebet auch ihr. Wenn ihr euch haltet an den Ewigen euren G’tt so lebet ihr alle! Heute und immer! ״Juden, Brüder, lebet!“ Im Monate des Frühlings 5684. .כן פורת Bücherbesprechtmg:en. Palästi&ajahrbudhdes Deutschen evangelischen Instituts für Altertumswissenschaft des heiligen Landes zu Jerusalem; Herausgeber G. Da Im an. 17. Jhrg. (1921), 104 Seiten. Dasselbe 18. Jhrg. (1922/28), 106 Seiten. E. S. Mittler & Sohn Berlin Der 17. Jahrgang enthält folgende Aufsätze von Dalman: Die Theologie und Palästina; Auf dem Fruchtmarkt Ende August 1921; Das Manna auf dem Markt von Jerusalem; Nach Hebron am 9. 10 Juli und 14. September 1921; Das judäisehe Gebirge Scir. Bekanntlich ist Dalman der beste Kenner des alten wie des neuen Palästinas, und so sind seine Aufsätze stets als wertvolle Beiträge zur Kenntnis des Landes zu begrüssen. Uns Juden dürfte z. B. die S. 91 ff. gegebene Schilderung der Patriarchengräber in Hebron interessieren. Dagegen soll nicht unerwähnt sein, dass — da es sich um das Jahrbuch eines Instituts für Altertums- Wissenschaft handelt, es ein wenig eigentümlich anmutet wenn man S. 16. vom ״Hosiannaruf“ liest, ״den Israel noch immer dem Gekreuzigten versagt.“ Ebenso S. 101: ״Wann wird die Zeit kommen, da sidna 18a... G’s wahrer Mittler, alle diese Heiligen in den Schatten stellt?“ — S. 102 wird vom ״Getreidegott Dagon“ der Philister gesprochen. Dalman glaubt also den Namen vom hebr. דגן abzuleiten (eine Annahme, die z. B. in Guthe’s Bibelwb. abgewiesen wird). Dafür spräche jedoch בית דגן Tos. Ahilot III9 (gegenüber ב, דגון Jos. 15 41)״ — Weidenkaff bietet eine Untersuchung von ‘En Dschälüd -;£ין חרוד ־Sütterlin eine geographisch* archäologische Skizze über T h e k o a. Ueber die Bemerkung Dalmans zu S. 45 (Anm 2) bezüglich eines Thekoa in Obergaliläa schrieb ich ausführlicher in M G W J 1928, Seite 270 ff. Lundgreen’s Abhandlung über das paläst. Heerwesen habe ich ״Jeschurun“ 1928 88- 90 besprochen bzw. ergänzt. — Der Aufsatz Duhm’8 über den ״Gemüsemarkt von Jerusalem“ enthält eine Reihe arabischer Pflanzennamen, die, mit den entsprechenden hebräisch - aramaischen verglichen, einen interessanten Beitrag zur Püanzennamenkunde der Mischna ergeben würden. Im allgemeinen kann man die Beobachtung machen, dass das heutige Leben der Araber manch wichtigen Aufschluss «u mischnischen Realien bietet. So sei — um wieder auf Dalman’s Auf•

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.