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Jeschurun · 1924-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1924) · p. Seite 79

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
11 (1924)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1924)
Date
1924-01-01
Page
Seite 79 (sequence 81)
Language
German
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Exegetische Beiträge 79 Duhm u. a. die Meinung äusserten, dass diese vv. von Kap. 17 zu trennen und zum folgenden Kap. zu schlagen seien, obwohl auch dabei kein rechter Sinn herauskommt. Diese Schwierigkeiten belieben sieb aber ganz und machen auch noch anderweitig aufgestellte Hypothesen überflüssig, wenn wir dem Gedanken Raum geben, dass Kap. 17 als die ergänzende Fortsetzung von Kap. 7, 8—9 a n z u ־ sehen sei, in der wir so die vollständige Rede Jesajas wie er sie in Gegenwart des Königs Ahaz und zu dessen Beruhigung gehalten haben mag, wiederfinden. Um Ahaz von jedem verhängnisvollen Schritt abzubalten10 und die nahende Hilfe Gottes zu verkünden, trat Jesaja vor ihn hin, begann mit den beruhigenden Worten השמד והשקט usw. und dann mit 7,7) כה אפר ה/ לא תקום ולא תדדה) die Weissagung Gottes vorzutragen. In 7, 8—9 wies er darauf hin, dass die Stärke der verbündeten ihn bekriegenden Könige, in ihren Haupstädten wurzelt, in denen die Kraft ihrer Länder konzentriert ist. Aber der Zusammenbruch und Untergang dieser Machtreservoire steht vor der Tür. In 17, 1 ff. kündigt er an, dass sowohl Damaskus (die Zentralstätte der syrischen Macht auf der Rezin sich stützt), als auch Sam&ria, die Festung מבצר katexochen (vgl. II Kn. 17,5), die Zentralstätte der epbraimitischen Macht auf der Pekach sich stützt, bald der Zerstörung anheimfallen werde (17, 1 — 3). Der Prophet gibt gleich darauf ein eindruckvolles Bild von dem Zustande der Verheerung dieser Residenzen und Länder (4, 6). Schon diese Worte allein waren dazu angetan, im Herzen des bedrängten und geängsügten König von Juda, ein Gefühl der Beschwichtigung wachzurufen, ja, ein Gefühl der Befriedigung Über die verheissene, göttliche Rache an seinen bitterem Feinden. Aber der Prophet fährt nun in seiner Rede fort, er weist bei dieser Gelegenheit den dem Götzendienst ergebenen Ahaz daraufhin, wie in jener Zeit des Eintreffens der gerechten 10) Vgl. Anm. 1.

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