Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 11 (1924)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 43 (sequence 45)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2292929-2293027-2293028--06694-2299976- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Untersuchungen über die Entwicklung usw. 43 Zu Hos 8,424): (Statt עשושרי׳ muss es heissen עשו שרים; statt מוכיחכן ist zu lesen מוכיח כן.) Die Erklärung der Stelle ist folgende: Das Wort השירו kann man nach Easchi in zweifacher Weise auffassen, 1. ״sie haben sie zu Fürsten gemacht״ .2 ,״sie haben diesen von der Herrschaft entfernt und jenen zum König gemacht״. Diese letztere Erklärung wird vom ספר המפירה gestützt, welches dieses Beispiel unter die Schlag- Wörter der im vorigen Absatz genannten Massoraliste einreiht. Zu Jes 3, 2425): Easchi sagt, ursprünglich habe auch er der gewöhnlichen Erklärung zugestimmt, welche die Worte מעשה מקשה als in einem Status constructus-Verhältnis stehend betrachtet und etwa lautet: ״An der Stelle, wo sie früher Goldschmuck von getriebener Arbeit trugen, wird Kahlköpfigkeit ein treten“. Aber die Massora rechnet dieses מעשה unter die 10 gleichlautenden Wörter, welche mit פתח (ist bei Easchi die Bezeichnung für S e g 01) punktiert sind. Da aber מעשה, wenn es im Status constructus steht, stets קמץ (ist bei Easchi die Bezeichnung für S e r e) hat, kann es hier in Jes 3,24 nicht so aufgefasst werden, sondern es ist von מקשה zu trennen. Die Erklärung ist dann folgende: ־= תחת מעשה an der Stelle, wo sie die oben (Vers 16) verschiedene Ausdrücke tür denselben Begriff gebraucht. Welche Bedeutung hat nun massoret, wenn schon ham-massora ha-gedola in dem Sinne von ״grosser Massora“ zu verstehen ist? Wenn ich annehmen wollte, dass unter der ersteren Bezeichnung die Massoraangaben eingeschlossen sind, welche nicht zur ״grossen Massora“ gehören, so ist nicht verständlich, weshalb Easchi diesen Ausdruck auch bei Massoraangaben gebraucht, welche sicherlich zur ״grossen Massora“ gehören. Soll ich andrerseits sagen: Es ist ein Zufall, dass alle Massoraangaben, bei welchen Easchi den Ausdruck h&mmassora ha-gedola gebraucht, in mindestens einer, fast immer in zwei oder drei Ochla-Schriften nachweisbar sind? Eerner, ist es wieder ein Zufall, dass diejenigen Massoraangaben, welche Easchi unter massoret anführt, in keiner Ochla- Schrift Vorkommen ausser in Mf, die ja bekanntlich zum grossen Teil aus Nicht-0chla-Listen besteht? Diese Ueberlegungen bestätigen doch wohl die Richtigkeit der in § 27 (Ende) und hier im Texte dargelegten Bedeutungsuntexschiede der vom Easchi gebrauchten Termini מסורת und המסורה הגדולה. 2ף Hos 2,6 D P 191II Mf 2 ס׳, auch H H 826. 2״) Nu 31, 51.!ן Mf 12 עש׳.