Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 11 (1924)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 39 (sequence 41)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- Rashi 1× ep/1002670
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Untersuchungen über die Entwicklung usw. 39 Massora des R. Gerschom vielleicht in andere Länder1), man bedenke doch, dass sein Ruhm weit über sein Heimatland hinaus gedrungen und dass ihm ja deshalb der Ruhmestitel מאור הגולה ״Leuchte des Exils“ beigelegt worden war. Es ist daher nicht verwunderlich, sondern sehr verständlich, dass in der Zeit nach R. Gerschom sein Werk gerade in seinem Heimatlande nicht mehr zirkulierte und dass es daher Raschi aus eigener Einsichtnahme vielleicht garnicht gekannt hat. § 27. Es steht also nicht unbedingt fest, dass die MRG Raschi Vorgelegen hat. Wir haben ferner bewiesen, dass er unter המסורה הגהלה nicht H verstanden haben kann. Die zunächst sich anschliessende Frage ist nun: Was versteht Raschi denn unter dieser Bezeichnung? Wenn wir auch nachgewiesen haben, dass sie sich bei den aus MRG und MRM angeführten Stellen auf ein bestimmtes massoretisches Sammelwerk, nämlich auf eine Ochla-Sehrift bezieht, so ist damit noch nicht gesagt, dass sie immer, vor allem wenn sie ohne die nähere Bezeichnung . . . שכתב steht, diese Bedeutung haben muss. Im ספר האשל des R. Isaak ben Jehuda steht ein Zitat, welches Graetz (Art. S. 6) und Steinschneider (JZWL 1862 S. 317 Anm.) Schwierigkeiten in der Erklärung bereitet zu haben scheint. Dort heisst es nämlich (nach der richtigen Lesart): מצאתי במסורתא רבתי דספר אבלה ואכלה. Die Bezeichnung מסורתא רבתי ist soviel wie המסורה הגדולה und kann nicht, wie Graetz glaubt, als Titel auf gefasst werden; schon deshalb nicht, weil unverständlich wäre, weshalb er aramäisch wiedergegeben sein sollte im Gegensatz zu ספר אכלה ואכלה. Auch das Daiet wäre nicht motiviert. U. E. ist המסורה הגדולה =) מסורתא רבתי) hier ein Gattungsbegriff einer bestimmten Art von Massora (nämlich der ״grossen“ zum Unterschied von נ) Nicht nur MRG, sondern auch ihre Abschriften mögen von Schule za Schale gewandert sein. Da aber jede Abschrift im allgemeinen eine neue Fehlerquelle darstellt, bevorzugte man natürlich MRG. Die Schulen bemühten sich, diese selbst zu erlangen, um unmittelbar von ihr Abschriften za verfertigen.