Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 11 (1924)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 36 (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- Rashi 1× ep/1002670
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36 Untersuelmngen über die Entwicklung usw. Ton Raschi angeführten Massorastellen in P und Mf fehlten, in H aber zu fiuden wären, so wäre damit dennoch in keiner Weise der Beweis erbracht, dass sie aus H oder auch nur aus einer anderen Ochla-Rezension oder MassoraSammlung stammen müssten. Denn Raschi kann diese Massoraangaben direkt der in den Bibelhandschriften stehenden ״grossen Massora“ entnommen haben, ebenso wie die Ochla-Urschrift und ihre erweiterten Rezensionen MRG, MRM, H, P und Mf daraus geschöpft haben. Während also die von Raschi angeführten in H stehenden Massoraangaben für Graetzs Auffassung nichts beweisen, sprechen zwei Tatsachen aufs entschiedenste gegen sie. Die Eccl 12,13 von Raschi angeführte Massorastelle findet sich H II 22 mit einer anderen Zahlangabe. (Graetzs Versuch, diesen auffälligen Unterschied zwischen Raschis Angabe und der Lesart in H zu erklären, ist als gescheitert anzusehen.) Die von Raschi Hi 32,2 erwähnte Liste über תקון סופרים findet sich gerade in P und nicht in H. Damit ist endgültig bewiesen, dass Raschi mit der Be- Zeichnung המסורה הגדולה nicht H gemeint haben kann. § 26. Es liegt nahe, dass Raschi MRG vor sich gehabt hat; denn er und R. Gerschom stehen sich zeitlich und örtlich ausserordentlich nahe. Es fällt aber auf, dass Raschi in seinen Bemerkungen über die Massora MRG mit Namen nicht erwähnt1). Darauf lässt sich wiu folgt antworten: An den Stellen, wo Raschi Massoraangaben zitiert, lag kein Grund vor, den Namen R. Gerschoms zu nennen, selbst wenn sie in der von ihm redigierten Sammlung vorgekommen sind. Die betreffenden Massoraangaben standen eben nicht n u r in der MRG, sondern auch in anderen Massorasammlungen *) Graetz Art. S. 29 antwortet darauf: ״Im Grande war es doch nur ein mechanisches Zasammenstelien and Ordnen des massoretischen Materials, das sich in den volumninösen Codizes zerstreut gefunden hat, and dergleichen kann doch nicht als bedeutendes Geistesprodukt angesehen worden sein, dass der Name des Autors nicht dabei verschwiegen werden dürfte...“ Wenn die Redaktion dieses Massorawerks eine mechanische Arbeit war, dann ist anfällig,