Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1923)
- Date
- 1923-11-01
- Page
- Seite 424 (sequence 36)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2292929-2293019-2293026--06469-2299757- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rashi 1× ep/1002670
OCR text
424 Exegetische Beiträge לתחום קן גשי״א שמעת' שהיו קירין לבלה נינם' ולתינכדל שברי), als aram. Lehnwort תרנגול, Hahn. Dieser Deutung von מהות Nieren folgten Tg. und die meisten klassischen jüdischen Exegeten, wie : Levi b. Gersehon, Raschi, M. Kimchi, Nacbmanides u. a. Ihn Esra will darunter הקרב des Menschen Inneres verstehen. Um aber der Schwierigkeit der seltsamen Zusammenstellung von ,.Nieren**' und ״Hahn“, zu entgehen (auf die schon Nacbmanides hingewiesen hat ״לאתי יודע היאץ־ יקשר בעדך) haben sie (vgl. Tg. I z. St.) das letzte Wort mit ״Herz“׳ und Intellekt erklärt (I. E. שבוי הוא הלב במו עברו משכיות לבב. Levi b. Gerson הוא שם מענץ ההשגחה וההשקפה תרגום וישקף ואסתבי והוא השבל ההיולאני), was aber gezwungen ist. LXX hat מזיזות sehr befremdend mit ״pva^tv o ö^aauaro* ״Frauen-Gewebe“* 2 * * * * 7) wiedergegeben. Pes. mit בבסיא über־ setzt. Diese Deutung wurde meistens durch Ps. 51,8 הן אטה חפצת נמחות ובסתום חכמה תודיעני, wo סתום als Parallele zu טחות steht, und somit beide Wörter Aehniiches bedeuten müssten, gestützt 8). Viele der neuern Erklärer haben aber mit Recht bemerkt, dass diese Erklärung unannehmbar sei, da in der Auf- Zahlung der Naturerscheinungen und kurz darauf der verschiedenen Tiere, Nieren und Intellekt des Menschen so gut wie gar nicht hineinpassen *). 2) Von allen Erklärer!! als unbegreiflich bezeichnet. Vgl. Dillm. und Duhm z. St. Wie mir scheint, muss ׳pvatftv eine Glosse sein. LXX meinte wohl nicht das gewöhnliche Frauen-Gewebe, was ganz sinnlos ist, sondern die atmosphärische Erscheinung der Spinngewebe der Sommerfäden. So z. 13. erwähnt von Hammer-Purgstall (in seinen Auszügen aus Saalebis Buch der Stützen etc. ZDMG IX 185b S. <390. im LXVIII Hauptstück: Von den Erscheinungen der Atmosphäre etc.) ״Sommerspeiehel wird genannt das Spinngewebe, das wir Altweibersommer nennen.“ LXX wollte also die Bewunderung ob der Weisheit, die in der Fertigstellung dieses Gewebes steckt, in מתות ausgedrückt wissen (sie hat wohl מוות Gesponnenes gelesen). וכוי* hingegen hat sie mit 7] tuolxiXt7.7׳)v. das Buntgewirkte wiedergegeben, da bekanntlich das Spinngewebe in bunten Farben im Sonnenlicht schimmert, oder wiederholend, das ,,kunstvoll Gewebte0צברי .״ kann sie somit von שכך *צרך flechten, zur Durchführung des Parallelismus abgeleitet haben. 0 Vgl. Friedrich Delitzsch, Hiob S. 170. Vgl. auch Ben Jeimüa. Thesaurus Bd. IV S. 1860 Anm. G: אין