Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- Heft 9-10 (September 1923)
- Date
- 1923-09-01
- Page
- – (sequence 56)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- IRI
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- Rashi 1× ep/1002670
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w₪₪ma₪₪m^₪Ba₪₪mmaaaBBmB₪am₪asmsa₪₪a₪₪ma₪mm₪MUMiAUiMma 372 Mischna Ketubot X, 4 Zerlegung die Summe ohne weiteres auf einmal gleichmässig zu verteilen. 6. Die Amoraim und demgemäss auch die Dezisoren schliessen sich der Ansicht Rabbis an, sodass der Verteiiungsmodus der Mischna für die Halaeha keine Bedeutung hat. Aus der Diskussion der Gemara ist ersichtlich, dass auch sie unsere Mischna zu dem Rechtsgesetz in B. Mezia in Be- Ziehung bringt. Denn die Gemora wirft die Frage auf: ״(Im zweiten und dritten Fall der Mischna) erhält die, welche 100 zu fordern hat, 50? Sie dürfte doch nur 33 73 erhalten?“ Diese Frage gründet sich auf das Gesetzesmotiv von B. Mezia, wonach die erste Witwe anerkennt, dass sie auf den Betrag, der 100 übersteigt, keinen Anspruch hat, so dass Gegenstand des Streites lediglich die Summe von 100 ist, ihr Anteil also 3373 beträgt. (Vgl. Raschi z. St.) Dasselbe geht aus der ferneren Frage der Gemara hervor: ״(Im dritten Fall der Mischna) erhält die, welche 200 zu fordern hat, 100? Sie dürfte doch nur 75 erhalten? Auch diese Frage gründet sich auf das Gesetzesmotiv von B. Mezia, wonach das dritte Hundert, da es nicht strittig ist, der dritten Witwe zu־ kommt, so dass nach Abzug der 50, welche die erste Witwe erhält, 150 zur gleichmässigen Verteilung gelangen und daher die zweite Witwe 75 erhalten müsste. Wie diese Fragen, so setzen auch die Antworten der Amoraim das Gesetzesmotiv von B. Mezia voraus. Dass die Gemara diese Mischna nicht ausdrücklich zitiert, sondern entgegen ihren sonstigen Gepflogenheiten deren Erwähnung geflissentlich vermeidet, das hat ohne Zweifel seinen triftigen Grund. In eine Würdigung der ganzen Diskussion der Gemara1) kann im Rahmen dieser Arbeit, die es mit der Er- *) Bemerken wert ist, dass Jeruschalmi das Prinzip der Verteilung nach dem V erhältnis der Guthaben erwähnt. Bei einer solchen Verteilung würde bei 200 A 331/*; B 662/s, C 1Ö0 erhalten; B also weniger als nach unserer Mischna. Dies dürfte ein Licht werfen