Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1923)
- Date
- 1923-07-01
- Page
- – (sequence 51)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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m₪m₪₪₪₪₪m₪₪₪₪₪₪^₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪mmmm₪mm₪^am₪a₪₪m₪mv₪₪₪m₪mי Untersuchungen über die Entwicklung usw. 303 Das Vorstehende wird erhärtet durch die Anführung einer zweiten lexikalischen Schrift Saadj’as, welche .*הפסיד אלסבעין אללפטז אלפרדה betitelt ist. Hier stellt er siebzig (eigentlich neunundneunzig) Hapaxlegomena zusammen. Auch dies ist ein Berührungspunkt mit der Ochla-Urschrift, die sich in ihren Listen fast nur mit Hapaxlegomena beschäftigt, wenn auch in etwas anderem Sinne. Hier verstehen wir darunter Wortformen, welche genau in dieser Gestalt (mit den gleichen Suffixen etc.) nur einmal in der Bibel Vorkommen, während Saadja Hapaxlegomena in dem heute gebräuchlichen Sinne meint, d. h. einmal vorkommende Wort- Stämme. Aber das Prinzip der Auswahl ist dasselbe und daher ist die Annahme einer gegenseitigen Beeinflussung möglich. § 11. Diese wenigen Streiflichter zeigen uns, in welches Land wir am ehesten die Schaffung des ersten massoretischen Sammelwerkes setzen dürfen. Wenn wir nun über dieses so wenig wissen, so ist dies trotz seiner Bedeutung und des Aufsehens, das es in seiner Zeit sicherlich gemacht hat, nicht auffallend. Die Nachrichten darüber verbergen sich in dem übrigen Dunkel, welches über der gaonäischen Zeit lagert. Und dass nach dieser Zeit keine Erwähnung des Ochla-Buches aus Babylon bekannt ist, darf nicht wundernehmen; denn mit dem Gaonat hört auch die jüdische Wissenschaft in Babylon auf. Vom Orient wanderte die Ochla-Urschrift wahrscheinlich durch die mohamedanischen Länder nach dem Okzident. Das Gaonat in Babylon, welches als geistiges und politisches Zentrum der damaligen Judenheit galt, stand mit den Juden fast aller Länder in engstem wissenschaftlichen Verkehr. Die uns noch erhaltenen מ תשובות הגאונים Antwortschreiben der Geonim“ sind ein winziger Bruchteil der von ihnen schriftlieh erteilten religiösen Gutachten. So wissen wir z. B. genau, dass die grossen Lehrer und Gemeinden in Nordafrika R. (Nissim und R. Chananel aus Kairuan, R. Abraham aus Kabes, die Gemeinde Fez) und in Spanien (so R. Samuel Hannagid in Malaga) mit Hai G a 0 n (969—1038) in Briefwechsel standen 13). Mittels 18j Cf. Graetz... VI S. 7.