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Jeschurun · 1923-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1923) · page 66

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
10 (1923)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1923)
Date
1923-05-01
Page
– (sequence 66)
Language
German
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246 Neue Beiträge zur Geschichte usw. טבעון (s oben III). R. Eleazar b. Zadok, bzw. sein Vater stammten aus diesem Orte. Dass er כהן war, zeigt nicht nur der eminent priesterliche Name צדוק, sondern die Mitteilung R. Eieazar b. Zadok s, dass er samt andern Priestern über Gräber gestiegen sei — obwohl dies Priestern nicht gestattet ist — um den König zu sehen6). Der König dürfte kein anderer, als Agrippa II gewesen sein, der — wie bereits oben gezeigt wurde — einen Teil seiner Besitztümer bei שירדן, unwreit von טבעון, in der Battöf-Ebene hatte. Dort konnten ihn die Priester von טבעון zwischen 70 und 100 gesehen haben. In der zweiten Hauptstadt Galiläas, nämlich Tiberias konnten Priester, wie bereits bemerkt wmrde, etwa vor 150 nicht wohnen. Aber dem Berichte, welcher über die Reinsprechung der Stadt durch R. Simon b. Jokaj spricht, ist zu entnehmen, dass in der unmittelbaren Nähe der Stadt zahlreiche Priester gewohnt haben müssen, die einen Umweg um die Stadt, wo sich alte Gräber befanden, machen mussten, um sich nicht zu verunreinigen7). Dies wreist zunächst nach dem Vororte von Tiberias, חמת, wt0 sich die Heilquellen befanden. Es wird zwar חמת als Ort von Priestern zw. 70 und 150 in keinem Berichte genannt, aber die ברייתא דכ״ד משמרות — über die bald gesprochen werden soll — nennt als Priesterort המת, sodass es wohl angenommen werden darf, dass die Niederlassung von Kohanim in חמת bald nach 70 erfolgte. Möglicherweise wurde auch das in der gleichen Quelle genannte 8אריה), das ist ביוד־ירח am Südende des Sees, bald nach 70 von Kohanim besiedelt. Einen schammaitischen Schüler fanden wir schon im Gebiete von אריח nach 70. Unweit כית־יירח^אריח, das jetzt durch Schiatter9) ganz zweifellos als das alte Philoteria nachgewiesen wurde 6) Berachot 19 b. lieber ihn und seine Familie s. noch Bacher AT 12 46 ff.; Büchler a. a. O. 291 f. 7) אית לחו צערא לנהנים לאקופי . . . 8) Beitr. S. 89 ff. hatte ich angenommen, dass חפת חמת אריח sei. Ich glaube jetzt, die beiden Namen von einander trennen zu müssen : Priester der Abteüung von מעזיה wohnten in beiden Ortschaften, wie die zu der Abteilung 8’ישבב gehörigen in שיחין und in כ, חצפת (Anm. 19). 9) Bei Dal man Orte und Wege, 160.

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