Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- – (sequence 52)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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52 Untersuchungen über die Entwicklung usw. die geistige Einstellung der Bibelschreiber war zu sehr auf das Abschreiben konzentriert, als dass sie auf den Gedanken gekommen wären, die althergebrachte Uebung des Zusammensuchens von Massoraangaben zur bestmöglichen Ausmalung und Aus- Schreibung der Ränder in den Bibelkodizes aufzugebem Sehen wir doch, dass sogar der Schreiber des sehr wertvollen Peters־ burger Profetenkodex aus dem Jahre 916 (ed. H. Strack, Petersburg 1876) die Liste א״ג מן תרין ליישן in zwei völlig verschiedenen Rezensionen an zwei verschiedenen Stellen seines Werkes (S. 41 a und 76 b) aufgenommen hat, ein Beweis, wie wenig er die von ihm niedergeschriebenen Massoraangaben geistig zu verarbeiten wusste. Damit ist die sehr auffällige Tatsache erklärt, dass auch die lange nach der Urschrift und den Erweiterungsschriften niedergeschriebenen Bibelkodizes von den in jenen stehenden Listen sehr wenig Notiz nehmen und minderwertige Rezensionen bringen, die dann gedruckt in die bei Daniel Bömberg in Venedig erschienene ״Rabbinische Bibel1525—1524 ״ übergangen sind. Der Rekonstruktion der Urschrift in diesem Artikel folgt im nächsten die Darstellung ihrer Geschichte, ferner dieRekonstruktion der Massorasammlung des R. Menachem aus Joigny und die Feststellung des Charakters der Massora R. Gerschom. Die wichtigsten Abkürzungen zu den vorausgegangenen und kommenden Untersuchungen: Art. Die beiden Artikel über das Buch Ochla w'oehla in MGWJ 1887 (S. 1—34 und 300—309) H H Hallenser Hs Y b 10 ü H G hebräische Grammatik \\ M — GiDsburgs The Hassora... London... \\ Mf -- Massora finalis (| MG W J Monatschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums [|MM Frensdorffs Massora magna 1876 || MKG die zu rekonstruirrende Massorasammlung des R. Gerschom |j M R M die zu rekonstruierende Massorasammlung des R. Menachem aus Joigny y Na =: Nachweise in 0 WO ij 0 WO Frensdorffs Buch: das Buch Ochla W’ochla ... jj P die von Frensdorff in 0 WO edierte Pariser Ochla-Handschrift [| RG R. Gerschom jj RM R Menachem |!RB - Rabbinische Bibel Venedig 1524/25 jj X die zu rekonstruierende Ochla ־ Urschrift ü X Mf die vorauszusetzende (mittelbare oder unmittelbare) Vorlage von Mf, aber nicht von P!! X P die vor-