Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- – (sequence 53)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Untersuchungen über die Entwicklung usw. 58 auszusetzende (mittelbare oder unmittelbare) Vorlage von• P, aber nicht von Mf |1 ZLTK Zeitschrift für luth. Theologie und Kircbe. Runde Klammer schliesst Fehlerhaftes im Texte ein. \\ Eckige Klammer schliesst 1m Text zu Ergänzendes ein. {! <= entstanden aus (z. B. Mf <H) ({ ... Lücke ... eine in H vom Schreiber mit Absicht stehengelassene Lücke (freier Raum!) |j : (Doppelpunkt auf der Zeile) Verhältnis zwischen zwei Quellen (z. B H: Mf). Verzeichnis der wichtigsten, sinnstörenden Druckfehler in den vorausgegangenen Untersuchungen: Es muss heissen: VIII S. 475 Z. 2 v. u. ״vielleicht“ statt ״frühestens“ {) IX S. 145 Z. 15 ״meine Hände und Füsse“ || S. 147 Anm Z. 4 v. u. ״von Menachem ben Saruks Werk“ j| S. 150 Z. 12 v. u. ״Tebir“ ist zu streichen |j S. 217 Z. 5 v. u. ״Sifre“ i! S. 339 Z. 11 v. u. 167 ומ“ statt 3167 |j Grössere Aenderungea (meist Ergänzungen und Erweiterungen) sind in dem im nächsten Jahr erscheinenden Sonderdruck (״Ueber die Massorä“ I. Heft: Untersuchungen über ihre geschichtliche Entwicklung und ihren Geist) zu finden. Herr Louis Levisohn, Hannover teilt mir mit, dass der handschriftliche Nachlass Frensdorffs noch im Besitz seiner Familie ist und käuflich erworben werden kann. Auch das Ms des zweiten Teils seiner Massora magna liegt druckfertig da. In dankenswertester Weise hat Herr Levisohn mir auf meine Bitte die ersten Druckbogen dieses Teils, welche bereits erschienen sind, zur Verfügung gestellt. Es bedarf nicht vieler Worte, um darzulegen, dass es für die Wissen- Schaft über die Massora von grosser Bedeutung wäre, wenn Frensdorffs wissenschaftlicher Nachlass der 0Öffentlichkeit in irgend einer Form zugänglich gemacht werden könnte. Wenn wir auch nicht immer in der Lage sind, seinen Anschauungen zuzustimmen, so ist dadurch doch sein Verdienst nicht geschmälert, dass er die Kenntnis der Massora und das Verständnis für sie, soweit heutzutage ein solches vorhanden ist, in grossem Masse gefördert hat. Massoretische Arbeiten Früherer sollten umso weniger der Vergessenheit anheimfallen und umso intensiver von uns benutzt werden, als es deren sehr wenige gibt und schon das Einarbeiten in die Materie der Massora als eine wissenschaftliche Arbeit anzusehen ist. Es wäre daher ein Verlast für die Massora-Forschung, wenn Frensdorffs Schriften nicht restlos für sie herangezogen werden könnten. Ernst Ehrentreu.