Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1923-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1923) · page 47

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
10 (1923)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1923)
Date
1923-01-01
Page
– (sequence 47)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2292929-2293019-2293021--06011-2299294
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Untersuchungen über die Entwicklung usw. 47 entsprechenden in P. H 152 besteht aus mehr als 30 Einzelangaben, während P nur drei davon bringt. II 153 wieder besteht aus etwa 20 Einzelangaben, P hat von diesen nur eine einzige in No. 3 90. § 5. Sehr wichtig für die Rekonstruktion der Urschrift und — was damit zusammenhängt — für die Feststellung derjenigen Verzeichnisse, welche ihr nicht angehört haben können, ist es, auf die genaue Form der Ueb er Schriften der L i s t e n zu achten. Im Kap. II § 14 haben wir gezeigt, dass auch die Ueberschriften eine Entwicklung durchgemacht haben, indem sie im Laufe der Zeiten immer ausführlicher geworden sind, und dass die Ueberschriften in jüngeren Rezensionen einer Liste das Thema derselben meist exakter wiedergeben als diejenigen in älteren Rezensionen. Aber nicht nur das. Vielfach finden sich zu einer Liste verschiedenartige Ueberschriften, die sich nicht dadurch voneinander unterscheiden, dass die eine von ihnen den Inhalt der Liste ausführlicher angibt als die andere, sondern dadurch, dass sie verschieden eTermino- 1 0 g i e n zeigen, da ja die verschiedenen Schulen sich häufig in dieser Beziehung von einander unterscheiden. Wenn nun unsere Feststellung der X - und Nicht ־ X - Listen richtig sein soll, dann muss sich nach weisen lassen, dass die X - Verzeichnisse in allen Quellen die gleiche Terminologie in der Ueberschrift zeigen, und es wäre eine starke Stütze unserer Feststellungen, wenn gerade die Nicht-X־Listen verschiedene Ueberschriften zeigen würden. Und in der Tat lässt sich dies durch überraschend schlagende Beweise eruieren; z. B. hat das allen Ochla-Quellen gemeinsame Verzeichnis P 186 folgende Ueberschriften: .הד מן י״א זוכין מן ב״ב תרין מלין קדמא לא נסב ו׳ ותנינא נסב וי : H .,י״א זדג־ין מיהדין הד לא נסיב ו׳ והד בסיב ד ובתרדהון ה :Mf .י״א?וגץ מן הד והד חד לא גסיב ף וחד נפיב ר : P Wenn die drei Quellen H, Mf und P wirklich auf eine Urschrift zurückgehen, warum zeigt jede von ihnen eine andere Form und Terminologie in der Ueberschrift? Aber diese Liste gehört nach unserer Aufstellung eben nicht zu X, sondern

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.