Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- – (sequence 43)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Untersuchungen über die Entwicklung usw. 43 als letzte alphabetische Verzeichnisse P 82—84 hinzu3). War nach X 70 ein inhaltlicher Abschluss, so ist nach X 72 bzw. P 84 ein formtechnischer Einschnitt, indem die alphabetisch geordneten Listen aufhören. P beeilt sich nun, die אל־־יעל Listen, welche nicht alphabetisch geordnet sind und daher zu den vorhergehenden alphabetischen Verzeichnissen nicht formtechnisch (aber sehr wohl inhaltlich) passen, an die Spitze der XII Listen zu stellen, welche in sich selbst nach der Reihenfolge der biblischen Bücher geordnet sind. So kompliziert stellt sich an dieser Stelle die Reihenfolge der P-Listen dar. P 82—9 0 fehlen in H. P 82—88 kommen selten und bruchstückartig in der grossen Massoraliteratur vor, s. B. Mf 1 א. Wie Frensdorff (Na S. 51ל>) bemerkt, scheinen Buxt. Tiberjas, מנחת עי /כיג לתורה und אור תורה sämtlich unsere Angabe nicht gekannt zu haben. Sie gehört auch tatsächlich nicht zur Massora im engeren Sinne. (Siehe auch Kap. I § 6.) In II :ehlen diese beiden Listen. P 84 steht in Mf und fehlt in H. P 8-י kommt in II vor, aber ausserhalb jedes Zusammenhangs mit den X-Listen4)* Hätten II und Mt diese Liste aus X geschöpft, so wäre nicht erklärlich, wieso die ältere Quelle, die doch X näher steht, bereits eine Zahlangabe in der Ueberschrift zeigt, während dieselbe in der viel jüngeren Quelle fehlt, stellt doch die Zahlangabe in der Ueberschrift immer ein späteres Stadium dar. Ferner bringt II ein falsches Beispiel ohne Stellenangabe. Solche Fälle finden sich in mehreren Ochla-Listen, und zwar gehen sonst immer H und Mf (öfters gegen P) zusammen, indem sie mit massoretischer Treue auch solche offenkundige Fehler weitergeben. Dass H dieses Beispiel selbst zugefügt hat, ist undenkbar, weil es den Stempel der Unrichtigkeit an der Stirne trägt. II kann es nur deshalb aufgenommen haben, weil es in der Verlage so stand •). Mf aber hatte ves in seiner Vors) Die Gestalt dieser Listen selbst zeigt׳ auch, wie der Inhalt der Form geopfert wird. Sie bringen, damit sie ein möglichst einheitliches, geschlossenes Bild nach aussen bieten, von jedem Buchstaben des Aief-Bet nur ein Beispiel, wodurch natürlich Vollständigkeit in keiner Weise gewährleistet ist und die praktische Verwendbarkeit dieser Listen für die Bibelschreiber sehr in Frage gestellt wird 4) Ueberhaupt sind zu diesen § § ausführlich unsere Ausführungen in § 12 ff. zu beachten. Hier wird der Beweis gebracht, dass diese Listen nicht zu X gehört haben können, dort, dass sie den Charakter und die Merkmale der Erweiterungslisten an sich tragen. *•) Denn falsche Beispiele, d. h. solche, zu welchen sich Bibelverse nicht