Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- – (sequence 41)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Untersuchungen über die Entwicklung usw. 41 schon früher finden sich ״Alphabete mit zweimaligen Formen,0 gerade P 13 und 14. Es scheint, dass entweder das Verzeichnis zuerst in P vergessen war, und nachgetragen wurde, bevor die zweite Abteilung von X beginnt, oder dass P subjektive Gründe hatte, es zu versetzen, die bei einer solchen Kompilation niemals fehlen. Wir werden ja bei den Beschreibungen der Ochla-Quellen im IV. Kap. erfahren, dass P sehr viel Subjektives in seine Sammlung hineingetragen hat. Am Ende des ersten Teiles von X fügt nun P neun Verzeichnisse ein: P 7 1—7 9. Sie sind hier am richtigen Platze; denn auch sie sind alphabetische Verzeichnisse einmaliger oder seltenerWortformen. DieListen dieserGruppe finden sich nur teilweise inHundMf. Wenn einige von ihnen in allen drei Quellen Vorkommen, so ist damit doch nicht bewiesen, dass sie von X stammen müssen. H, P und Mf haben eben diese Verzeichnisse unabhängig von einander von gleichen oder verschiedenen Codices abgeschriehen. Im einzelnen ergibt sich foglendes Büd: P 71 fehlt im Haupttext von H, ist eine Anmerkung vom Schreiber No. 21). Die Möglichkeit, dass P diese Liste vergessen hatte und dass sie ein Späterer, der Urschrift entsprechend, eingefügt hat, ist zu verwerfen, da er sie doch dann sicherlich an derselben Stelle eingefügt hätte, wo sie in X steht, nicht aber bei H 24, wo sie sich tatsächlich befindet» Auch die Gestalt der Liste deutet sehr beredt darauf hin, dass sie nicht zu X gehört haben kann; denn sie bringt in H nur Schlagwörter ohne Stellennachweise, während alle Ochla-Listen solche enthalten. Die Differenzen zwischen H, P und Mf sind bedeutend grösser als bei den X-Verzeichnissen. H verwendet in dieser Liste eine Terminologie (דבות׳ וכימניהון), welche ihm sonst im allgemeinem fremd ist und ebenso fremd der Urschrift, deren Terminologie und Form in den Ueberschriften in H ja am besten erhalten ist. P 7 2: Fehlt in H und steht in Mf. P 73—74 fehlt in H und in der gedruckten Massora2!. P 75 fehlt in H und steht (in einer von P sehr ver- J) Ueber die Möglichkeit, die (graphisch erkennbaren) Zusätze in H nach Schreibern za gruppieren und ihr gegenseitiges Verhältnis klarzustellen, wird in IV. Kap. bei der speziellen Charakteristik von H gehandelt werden. 2) Der Nachweis, ob die einzelne Liste oder Angabe in der gedruckten Massora überhaupt vorkommt, stammt an dieser Stelle und weiterhin ans Frensdorfis Na S. 22 b ff. Unter ״gedruckter Massora“ versteht er wohl die ganze Massora der Rabbinischen Bibeln. Wenn in dieser eine Angabe nicht