Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- – (sequence 40)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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40 Untersuchungen Über die Entwicklung usw. § 2. Es liegt nahe, im Anschluss an vorstehende Tabelle folgende Sätze aufznstellen: 1. Alle H und P gemeinsamen Listen stammen aus X. 2. Alle Listen von X sind in H und P enthalten; denn es ist nicht einzusehen, weshalb ein späterer Sammler, dessen Ziel doch war, eine möglichst grosse Zahl von Listen zusammenzustelien, die sorgfältig ausgesuchten und aufs Beste zusammengestellten X־Verzeichnisse nicht ausnahmslos in seine Sammlung aufgenommen haben sollte. Im Gegenteil, sein Streben musste dahin gehen, auch noch neue passende Verzeichnisse ausfindig zu machen, in die bestmögliche Form zu kleiden und den X-Verzeichnissen anzufügen. 3. Nur die H und P gemeinsamen Listen haben in X gestanden. Diese allgemeinen Folgerungen werden einerseits in ihrer Gültigkeit eingeschränkt, andererseits gestützt, wenn wir nunmehr die einzelnen Zusätze näher betrachten und zeigen, auf welche Weise sie in die X־Listen eingeschoben wurden und welche Umstände ausserdem dafür sprechen, das sie Bestandteile von X nicht gewesen sein können. Aus dem Inhalt der Listen ergibt sich, das X aus zwei von einander getrennten Teilen besteht, von denen jeder einheitlich zusammengestellt ist. Der erste Teil umfasst die Listen H 1—70 P 1—70. Sie sind entweder in der Form von Alef-Bet (z. B. א״ב מן חד וחד, .. . . ב״ב, . . . ג׳ נ) oder זוגץ gefasst. Eine Ausnahme machen die חלופץ P 22, 25, 43, welche nur aufgenommen sind, weil sie das ״Entgegengesetzte‘־ der jeweils vorhergehenden Listen bringen. Ihr Ziel ist, nach bestimmten massoretischen Gesichtspunkten die seltensten Wörter der Bibel zu sammeln, d. h. also solche, welche ein-, zwei-, drei- oder viermal Vorkommen. Die Listen sind in H und P gleichgeordnet; diese Reihenfolge ist daher sicherlich auch die von X. Nur P hat sie an einer Stelle durchbrochen, indem H 13 P 70 ist. Der Grund dafür ist nicht klar; Hupfeids Bemerkung in ZDMG 1867 S. 211,״ das N. 13 der Hallischen .. . in der Pariser erst als N. 70 steht, wo sie sich an andere Alphabete von zweimaligen Formen anschliesst, ״ enthält keine einleuchtende Begründung für die Versetzung der Liste in P; denn