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Jeschurun · 1922-09-01 · Heft 9-10 (September 1922) · p. Seite 343

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
9 (1922)
Issue
Heft 9-10 (September 1922)
Date
1922-09-01
Page
Seite 343 (sequence 39)
Language
German
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Untersuchungen über die Entwicklung usw. 343 ־welche Wörter, die ausnahmsweise Kamez haben, nur ein Mal, so Vorkommen, wie das auch der folgende Artikel beweist, der nur als Gegensatz zum vorigen, die ein Mal ausnahmsweise mit Pathach vorkommenden angibt ohne Rücksicht auf die Akzente, ln der Mf ist dieser freilich nicht als Gegensatz aufgefasst, da er ganz getrennt vom Vorigen, an einer anderen Stelle (Mt 16 סת) angeführt wird, was aber unrichtig ist.״ Uns scheint diese Erklärung bei weitem nicht ausreichend, ihre Methode nicht richtig. Zwei widersprechende, den Sinn der Liste völlig ändernde Lesarten, welche beide sich auf Autoritäten stützen, die eine auf die alten Quellen H und Mf, die andere auf P, dessen Redaktor sich wohl viele Eingriffe in den Text erlaubt hat, aber von Massora doch recht viel verstanden haben muss, kann man 80 einfach nicht abtun, wie es Frensdorff tut. Wir müssen daher neue Wege zu einer Erklärung suchen. § 25. Nach der Ueberschrift in H und Mf bezweckte die Liste diejenigen Hapaxlegomena zu sammeln, welche nach SakefdiePausalform mit Karnes zeigen. P fasste jedoch die Liste in dem Sinne auf, wie wenn alle Hapaxlegomena hier genannt sein sollten, ^welche Kames statt Patach haben. Nach dieser (unrichtigen) Auffassung fehlen naturgemäss in der Liste sehr viele Beispiele und diese bilden nun die erwähnten überaus zahlreichen Zusätze in P11). &1f die Frage, wieso e3 möglich war, dass P diese Liste so gründlich missverstanden hat, lässt sich antworten, dass die Ueberschrift א״ב מן חד וחד קמץ מקפא den Redaktor der P-Rezension irregeflihrt hat. Wie dies geschehen konnte, wird man verstehen, wenn 11) Wenn die in P stehende Liste inbezng auf einzelne Beispiele oder ihre ganze Rezension Unterschiede von der entsprechenden in H und Mf aufweist, so müssen diese nicht von P selbst und auch nicht von Xp stammen. (Die Handschrift P scheint eine ziemlich getreue Abschrift von einem X p zu sein, bei dem sich bereits die zwischen P und H Mf bestehenden Unterschiede vorfanden). Näheres bei der genaueren Behandlung von P im IV. Kapitel!) Sie gehen wahrscheinlich zum Teil auf noch ältere Quellen zurück. Dies trifft wohl auch auf die P-Rezension dieser Liste zu.

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