Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 9 (1922)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1922)
- Date
- 1922-05-01
- Page
- Seite 206 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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206 Untersuchungen über die Entwicklung usw. weiteren Beleg bietet Mf 4 ה׳. Dort wird als die Zahl der Beispiele 14 angegeben, die analoge Liste P371 zählt dagegen 29. Beide Angaben sind aber nicht vollständig; denn es fehlen viele Beispiele.1) Ein sehr klares Beispiel bietet auch P 357. Von diesem Verzeichnis sind uns Rezensionen erhalten, ־wo 11,12, 13 oder 14 Beispiele in der Ueberschrift angegeben sind. Von unserer Auffassung aus, dass die Angabe einer Zahl in der Ueberschrift nicht immer eine ausschliessende Bedeutung haben muss, stellen sieh viele massoretischen Probleme anders dar, als man bisher annahm. Hierfür einige Beispiele : In Frensdorffs Nachweisen (Na S. I—63) macht sich an vielen Stellen das Bestreben bemerkbar, zwischen falschen und richtigen Massoraangaben zu unterscheiden (wobei diejenigen als ,richtig•‘ angesehen werden, welche Vollständigkeit zeigen), ferner nach Gründen zu fragen, weshalb eine Liste nicht vollständig ist, weshalb das eine oder andere Beispiel dort fehlt. Na S. 2 b (Buchst. Jod) lesen wir z. B., alle gekannten Angaben (= Rezensionen einer Massoraliste), nämlich pur ,י״ח א״ב pur ב״ו seien nicht vollständig. Das Richtigere habe nur P, weil es den Terminus א״ב wähle, welcher Zusätze zulasse. Aehnliches sagt Frensdorff auf derselben Seite weiter unten. Ferner : in P 75 lautet die Ueberschrift... מ״ח חד. Trotzdem P, vor allem auch nach Frensdorffs eigener Meinung, fast immer die bessere Lesart bringt, glaubt er hier diese bestimmte Zahl in das unbestimmte pVD pאל korrigieren zu müssen. Dies ist umso auffallender, als er keine einzige Quelle zu bringen imstände ist, welche diese Lesart stützen würde. Na S. 23a Anm. ist zu lesen: ,Wenn wir auch augenblicklieh das Prinzip dieser beschränkenden Angabe von 20 nicht finden konnten.“ י) Cf. Frensdorff Na S. 61a.