Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 9 (1922)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1922)
- Date
- 1922-03-01
- Page
- Seite 150 (sequence 70)
- Language
- German
- Belongs to
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150 Untersuchungen über die Entwicklung usw. für Segolnoch die ältere Bezeichnung פתח]; P Anm. 14 u. 24 fuhrt den Namen סגול an. Ebenso lässt sich — wir beschränken uns im allgemeinen auf die Ochla-Rezensionen — eine gewisse allmähliche Ent- Wicklung in der Erforschung der hebräischen Akzentuation nachweisen. Die Termini מלעיל מלרע werden in P 32, 51, 225, 226, 372, 373 zur Angabe des Worttons gebraucht. Dies war das erste Problem, mit welchem sich die Akzentforschung beschäftigte 1). (P 32 u. 51 gehören der Ochla-Urschriffc an!}. Nach diesem׳־ scheint als erster Akzent Zakef das Interesse der Massoreten in Anspruch genommen zu haben, der doch als Satztrenner für die Sinnerklärung des Verses und für die Vorlesemelodie von auschlaggebender Bedeutung ist. In der Tat begegnen uns die מקף pDp-Angaben in der Massora sehr häufig. Auch P 21, welches der0chla-Urschrift angehört, scheint — wie unser Kommentar z. St. nachweisen wird — mit dem Zakef sich zu beschäftigen. Bestimmt gilt dies von P 223, 224, 227, 228. Von weiteren Trennungsakzenten wird mit Namen genannt in P 242 Atnach, in P 227 Rebia, in P 229 Tebir; von Verbind ungsakzenten inP221 und 374 Maarich (Mercha), in P 221 Darga. Dem Sinn nach werden in P 228 ״hochtrennende Akzenteזקף ==) ״ לרומא) wie Zakef, Rebia und ״verbindende Akzente“ (= נדדת לתהומא) wie Tebir, Mercha, Mahpach erwähnt. P 374 spricht von Versen, ״ דסלקי־ן ונחתין כתורה פירוש שאיין שם געיא והן במאריךwelche Mercha zwischen Azla und Zarka und nicht G a j a haben“. Die Anmerkungen in H bringen folgende Akzentbezeichnungen 1 XVI Atnach, XX Rebia, XXIX Pazer gadol. Aus unserem Material lässt sich nicht nachweisen, dass es eine Periode gegeben hat, in welcher man nur die Trennungsakzente (טעמים) gekannt hat. Aber ein Beweis gegen diese Vermutung Kahle’s (cf. HG§ 9 p.) lässt sich von hier nicht erbringen, wenn auch in den Ochla-Sammlungen Trennungs- und Verbindungsakzente in gleicher Weise vertreten sind; denn die Redaktionen derselben erstrecken sich auf einen ziemlich langen Zeitraum. *) Die Bedeutung des Worttons für die Sinnerklärung erhellt aus § 1 Aul