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Jeschurun · 1922-03-01 · Heft 3-4 (März 1922) · p. Seite 149

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
9 (1922)
Issue
Heft 3-4 (März 1922)
Date
1922-03-01
Page
Seite 149 (sequence 69)
Language
German
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Untersuchungen über die Entwicklung usw. 149 waren. Man wusste damals nur von Vokalverhältnissen und bezeichnete die jeweils volleren Laute mit מלעיל im Vergleich zu denen mit leichterer Aussprache, die מלרע genannt wurden. (Ausftihrlieheres darüber findet sich bei Bergsträsser HG § 9b und Kable HG § 7 e) 1). Eine spätere Entwicklungsstufe zeigen die Verzeichnisse P 21—25, 71 . . wo die Termini פתח קמץ bereits in der bei uns üblichen, engeren Bedeutung gebraucht werden. In P 33 wird der Cholemlaut in denkbar undeutlicher Weise ausgedrückt2 * *), ein Zeichen dafür, dass damals ein exakter, feststehender Terminus noch fehlte. H 56 und wahrscheinlich auch die analoge Liste P55 (in der ersten P־Rezensions) — kennen für den Cholem- und Schureklaut keine Namen. Die Ueberschrift in P 73 drückt den Kameslaut ,אה, den Cholemlaut ,אך aus. Die Undeutlichkeit dieser beiden Bezeichnungen ist leicht ersichtlich, wenn man bedenkt, dass man , . * אה׳׳ אד,׳, אה׳ אה/ אה/ אה׳ bzw. אך und אך punktieren kann. Erst in den der Ochla-Urschrift nicht angehörenden Verzeichnissen finden wir die meisten der später allgemein gebräuchlichen Vokalbezeichnungen vertreten: P 2Q7 ■מלא סופ.; P 208, 209 תירק; [P 209 für Patach פשטץ] P 210 für Segol פתח קטן =) פשטן צבחר); P 256 für Segol פתה קטן; [P370 bringt *) Dort wird auch aus Ginsburgs The Massora II §310f (= 606a, b) eine Quelle gebracht, wo für diese Vokal v e r h äl tni s s e bereits die Namen פתח קמץ gebraucht werden. 2) ln der uns vorliegenden Rezension von P ist dies besonders auffällig, da der Buchstabe ו׳ den gewöhnlichen Cholemlaut mit Wau und den Cholemlaut mit folgendem He ausdrücken soll. Aber selbst wenn der ursprüngliche Sinn der Liste war, nur Wörter mi Cholemlaut (und W a u) zu sammeln, und die in P erhaltene Ueberschriftt noch die erste Rezension zeigt, so ist dieser Cholemlaut dennoch sehr undeutlich ausgedrückt. s) Die uns vorliegende Rezension von P bezeichnet in der Tat den Cholemlaut mit מלא מום und den Schureklaut mit קפץ פום, was aber sicherlich erst von der Hand eines Späteren stammt, da die beiden älteren Quellen H u. Mf diese beiden Vokallaute mit או bzw. 5א bezeichnen. Auf den Redaktor von P passt genau, was Elia Levita in der Vorrede zu ס׳ מסרת המסרת sagt: רק התחכמות הסומר שכתב כן כדי להראות שהוא הבין המסורת., ,es ist nur eine ״Wichtigtuerei״ des Schreibers, wenn er so schreibt, wax zu zeigen, dass er die Massoraangabe versteht״.

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