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Jeschurun · 1921-11-01 · Heft 11-12 (November 1921) · p. Seite 509

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
8 (1921)
Issue
Heft 11-12 (November 1921)
Date
1921-11-01
Page
Seite 509 (sequence 91)
Language
German
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Neue babylonisch-assyrische Rechtsdenkmäler usw. 509 Täuschung* zu wiederholen beabsichtigt), sind wir jetzt wohl einfürallemal gefeit. In Anbetracht der besonderen Bedeutung der vorliegenden Quellen habe ich es für richtig gehalten, auch einem weiteren, nicht facbgelehrten Leserkreise dieses vorläufige Referat (in welches auch nur für Fachkreise berechnete einstweilige Hinweise eingeflochten sind) möglichst rasch zur Kenntnis zu bringen. Die Begründung der vorstehenden Behauptung und die Nutzbarmachung des ganzen Materials für das biblisch-talmudische Recht ist eingehender Untersuchung Vorbehalten, die ich demnächst in einer Fachzeitschrift zu bringen hoffe. Zwei schwierige אל תהרי-Stellen. Von Professor A. Sulzkach• Dass das oft angewendete אל תקרי nichts mit Textkorrekturen oder Bibelkritik zu tun hat, setze ich als bekannt voraus, und darum erübrigt es sieb, eine große Bemerkung vorauszuschicken, wenn ich mich einer Erklärung zweier derartiger Stellen zuwende. Wenn es aber noch eines Beweises bedürfte, dass die אל תקרי keine Textrecensionen sind, so liefern die bei den hier zur Besprechung stehenden den schlagenden Beweis dafür. Tr. Sota 35a lesen wir: א״ר חנעא בר פפא דבי גדול דברו מרגלים באותה שעד. ביי חזק הוא ממנו א״ת ממנו אלא ממט ונוי. Raschi z. St. streicht das א״ת, da in der Aussprache des ממנו kein Unterschied sei zwischen UL pers. sing, und I. pers. plural. In der Parallelstelle Arachin 15 a bemerken Tossapbot, Schlagw. אל, dass bei den א״ת ein Unterschied in der Aussprache nicht notwendig sei, wie auch aus Sifre z. St. in dem א ׳ת von לא נס hervorgebe. Dass ein Unterschied in der Lautierung sei, das eine רפי, das andere דגושה, d. h. ממנו und ממנו sei nicht anzunehmen. Gewiss ist hier das Recht auf Seiten תום׳, andererseits aber auch auf Seiten Raschis, dass א״ת bei ganz gleichlautender Aussprache nicht denkbar ist. Nun ist es aber höchst auffallend, dass

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