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Jeschurun · 1921-11-01 · Heft 11-12 (November 1921) · p. Seite 445

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
8 (1921)
Issue
Heft 11-12 (November 1921)
Date
1921-11-01
Page
Seite 445 (sequence 27)
Language
German
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Mar Samuel 445 des Monafcsanfangs auf Grund der blossen Berechnung. Diese Berechnung 13t aber verschieden von der später von Hillel II. eingeführten Kalender- Ordnung, welche den Abstand von einem Neumond bis zum andern nach der mittlern Dauer des synodischen Monats berechnete. 72) Bezah 4 b und viele andere. 73) Ketuboth 112 a. Der Grund der Geheimhaltung dieser Lehren ist angegeben von R. Serachjah ha-Levi, Maor, Rosch ha־Schanah Abschnitt I und von R. Mordechai Jafah, Lebusch ha-Chur §427. 74) Rosch ha־Schanah 20b. 75) Das, nach der Erklärung Raschi's; anders R. Abraham ha-Nasi in Sefer ha־Ibbur Th. II porta 5; cf. Asarjah de Rossi, Meor Enajim, Anhang. ri 6) Aus dieser Stelle ist ersichtlich, dass R. Simlal aus Nehardea war. ln Pesachim 62 b muss daher דאת מלוד ומותנך בנהידעא in דאת מגהרדעא ומרתבך בלוד emendiert werden. Jerusch, das. hat die richtige Lesart דאת בתדדעאי ומותבך לוד. R. Simlal war demnach zu Nehardea gebürtig und siedelte nach Lydda über, und ist hiernach Graetz, Geschichte der Juden, B. IV 2. Auflage, S. 265 zu berichtigen. 77) Die von Abba gefragten dunkeln Sätze wurden später von dem nach Palästina gegangenen Babylonier R. Stlra erklärt. Aber diese iin Talmud (Rosch ha־Sehanah 20b) sich befindende Erklärung ist noch so dunkel, dass die Kommentare darüber in viele verschiedene Auslegungen auseinandergehen, cf. Raschi und Maor das. Kosari II, 20. Ihn Esra. Iggereth ha-Schabbath porta II; bes. aber R. Israeli im Jeeod Oiam IV, 8. 7S) Cholin 90 b. Dieser Kalender enthielt wahrscheinlich die Fest- Ordnung, wie sie damals vom palästinensischen Sanhedrin gewöhnlich festgesetzt wurde, die sich bekanntlich in der Bestimmung der Monatsanfange nach dem Sichtbarwerden des neuen Mondes richtete. Er war daher nicht so eingerichtet wie der später von Hillel II. angeordnete. Doch bedarf dies noch einer eingehenden Untersuchung, da sich Manches dagegen ein wenden־ lässt, cf. Maimonides Jad ha־C11asakah hilch. Kidduseh ha־Chodesch cap. IS. 79) Dass er nie, wie Krochmal und Jost irrtümlich glauben, die Absicht gehabt, seinen Kalender zu veröffentlichen und dass sein Spruch: יכילנא לתקוני ומי nicht mit der Absicht verbunden war, durch einen festen Kalender den zweiten Feiertag zu beseitigen, geht schon daraus hervor, dass Samuel den zweiten Feiertag so heilig gehalten wissen wollte, wie den ersten unb dessen Entweihung streng ahndete (Pesachim 52 a). (cf. Israöii 1. c.). 80) Wegen der ausgezeichneten Kenntnis, die Samuel in der Kalenderkunde besass, die ihm sogar das Geheimnis der Bestimmung

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