Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 8 (1921)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1921)
- Date
- 1921-11-01
- Page
- Seite 442 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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442 Mar Samuel kannt waren. Es darf uns aber nicht Wunder nehmen, dass sich der Patriarch um die חברים kümmert, selbst da noch nicht das Schicksal seiner Glaubensgenossen in ihren Händen lag, da wir bei vielen palästinensischen Lehrern ein Interesse, für fremde namentlich persische Sitten und Gebräuche wahrnehmen (cf. die lobende Aeusserung R. Gamliel’s (Berachotk 8 b) über die Perser mit Ammion. Marcel). XXIII, 6.79). Auch Pesachim 107 a wird erzählt, dass Levy von Babylonien an R. ein Beschenk schickt, ein unwiderleglicher Beweis, dass er noch beim Leben R’s in Babylonien war. 30) cf. Anhang, Note B. 31) משבה, hei den Kirchenvätern osüTspmotc (cf. Epiphanius, Haeroses I, 2. 9). Es gab vor R. Juda משגת דר״ע ,משנת דרבי נחן und andere. 32) cf Epist. Scher. 1. c. p. 9, אפילו ראשוני ראשונים חות אית לו־ון תדמור. Schon in den ältesten Zeiten hatte man Talmud. lieber den Jugendunterricht bei den Juden in der damaligen Zeit cf. Kiduschin 30 a und Mischna Aboth V, 23. 33) Ketuboth 103 b, Baba mezia 85 b. 34) cf. Rapoport, Erech Millin, p. 217 f. 35) cf. Epist Scher. 1. c. p. 4 Maimonides, Praefatio ad Seralm. Leber Emora (אמורא) cf. Rapoport I. c. p. 115 ff und Fürst, Kultur- und Literaturgeschichte der Juden in Asien I, p. 278 ff., wo die verschiedenen Erklärungen über dies Wort zusammen getragen sind. 36) ציפור ין, Safurin. Ritter. Erdkunde X, 317. Dort hatte K. Juda um 175 seinen Wohnsitz aufgeschiageu und 17 Jahre gelebt (Jerusch. Kiläim IX, 4). Ueber die Lage dieser Stadt cf. Schwarz, das heilige Land S. 45; Ritter Erdkunde X, 389. 37) Es waren zu dieser Zeit so viele Babylonier in Sephoris, dass sie sich eine besondere Synagoge bauten, die den Namen כנישתא דבב^יי, Synagoge der Babylonier, führte, cf. Frankel. Introductio in Talmud Hierosolymitanum p. 4 a. 88) cf. Epist Scher. 1. c. p. 6. R. Jakob Cbagis Vorrede zu seinem Mischna-Kommentar und R. Joseph Kolon, Kelaie Gemara, letztere beide cit. in der Einleitung in den Talmud. 39) Pesachim 4 a, Syhedrin 5 a. Dieser Abba war wahrscheinlich aus Kafri, wo auch sein Vater Albo wohnte, (cf. 1. c.), und ward wegen seiner hohen Statur הארוך אריכא genannt, wodurch er von vielen Andern gleichen Namens, von denen sogar Einer (Abba b. Chana) ebenfalls aus Kafri war, unterschieden wurde (Nidda 24 b). Nach Fürst (L. B. d Or. 1847, No. 2) soll er aus Areka, einer Stadt in Susiana, sein. Demnach müsste auch Levi aus Areka gewesen sein, da man von ihm sagt: (Sabbat 59 a) אתא גברא רבא אריכא. Allein die Richtigkeit dieser Erklärung ist unwahrscheinlich, (cf. Genesis Rabba cap. 97, רבי יוסי הארוך).