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Jeschurun · 1921-11-01 · Heft 11-12 (November 1921) · p. Seite 440

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
8 (1921)
Issue
Heft 11-12 (November 1921)
Date
1921-11-01
Page
Seite 440 (sequence 22)
Language
German
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440 Mar Samuel Kanal genannt wurde (cf. Männert, 1. c. Th. V, 2, S. 386). Der Name dieser Stadt wurde, wie dies bei vielen andern Städten dieser Länder geschah, einem ganzen zu ihr gehörigen Gebiete beigelegt, (cf. Anhang Not. a. vra.) 8) Jebamoth 122 a. 9) In dieser Stadt war eine zahlreiche, sehr alte jüdische Bevölkerung, weshalb sie auch Golah (Diaspora) xax Ifo'/rp genannt wurde (Rosch ha־Schanah 23 b). Sie wird beschrieben von Benjamin von Tudela (Massaot, ed. London 1,53). Sie lag an dem Euphratkanale Badita (daher der Name פוס-בדיתא) unweit der Festung Firuz-Schabur. (Pirisabora bei Ammian. Marcellin. XXIV, 2, 9). 10) Berachoth 63 a, Jeruschalmi, Nedarim VI,8, Epist. Scherir. 1. c. p. 8. 11) Horajoth, Ende; B. kama 53 a und Parallelstellen; Ep. Scher. L c. 12) כפרי. Okbara, eine Stadt am Tigris, ungefähr 15 Stunden Wegs aufwärts von Bagdad entfernt (cf. Ritter, Erdkunde X, S. 208). In dieser Stadt war der Sitz des Exilarchen und seines Gerichtshofes, (cf Kidut-chin 44 b הא מר עוקבי! ובי דיניה בכפרי.) Daher wird auch die Anlage dieser Stadt dem Könige Joachin, als dem Stammvater der Exilarchen zageschrieben (cf. Ritter 1. c. X, S. 256). 13) Menachoth 88 b. 14) cf. Heilprin, Seder ha־Doroth Art איסי בן עקיבא. 15) Diese Tatsache hat Rapoport in 3 Abhandlungen unumstösslich bewiesen und in denselben das Zeitalter R. Juda’s genau fixiert. Was die von diesem genialen Forscher nicht beseitigten Einwände betrifft, so glaube ich deren Nichtigkeit im Anhang Not. A. hinlänglich nachgewiesen zu haben. 16) Ueber das dem Samuel beigelegte Epitheton Ariock (אריוך cf. Sabbat 53 a, Kiduschin 39 a, Menachoth 38 b, Cholin 76 b) haben in neuerer Zeit Rapoport und Fürst Erklärungen gegeben. Ersterer (Erech Millin, 196 .ין) hält dies für den Namen des ersten Sassanidenkönigs Artaxerxes, der ebenso wie der Name seines Sohnes שבור auch Samuel beigelegt wurde. Hiergegen ist einzuwenden: 1. Die Rabbinen nennen den Sassaniden Artaxerxes I. Ardschir, nicht Arioch, indem sie das von ihm aus den Trümmern erhobene Seleucia בי ארדשיר nennen (cf. Gittin 6 a, Joma i8b, Jebamoth 37 b und Erech Millin, p. 195). 2. müsste neben אדיוך das Attribut מרבא gesetzt werden, da dies bei Samuels Beinamen שבור nie fehlt (cf. Pesaehim 54 a, Baba kama 96h). Fürst (Literaturblatt des Orient 1847) erklärt Arioch durch ״der Arier oder Anhänger der Neuperser;״ aber auch dies ist dem rabbinischen Sprachgebrauch entgegen, ua sie die Neuperser mit הברי (Guebere) benennen. Es ist daher die Erklärung der allen Kommentatoren vorzuziehen, welche Arioch von ארי (Löwe) ableiten. Die berühmten Gesetzeslehrer führen öfters den Ehrennamen ארי (cf. Sabbat 111b, Kiduschin 48 b, Baba kama 117 a);

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