Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 8 (1921)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1921)
- Date
- 1921-07-01
- Page
- – (sequence 73)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Eine ״Geschichte des Judentums“ 335 alles von selbst. Er kann sich seine Schlüsse ziehen: der Hass der Juden gegen den Christen musste bei diesen auch den Hass gegen den Juden auslösen; doch dies ist ein grosser Irrtum. Ein Blondling kann seiner Natur nach nicht unduldsam sein, aber die Bibel hat es ihm angetan, denn die jüdische Bibel mit ihrer Unduldsamkeit hat diese in die nichtjüdische Welt hinein״ gepflanzt und zwar aus dem Grunde, weil die Priesterschaft, jüdische und christliche, diese dem Volke als ein heiliges Gut zu verehren, lehrte. So ist die Unduldsamkeit bei den Christen entstanden und im höchsten Masse bei dem südlichen mischrassigen Katholizismus, dessen Typus ״der katholische Priester mit seinem runden Kopf, seinem schwarzen Haar, seinen blaugrünen geschabten Backen, dem flachen Gesicht“ ist. Unduldsamkeit das einzige, was die Juden der Welt gebracht haben, sonst nichts. Man weist auf die Psalmen hin, die der ganzen ziviligierten Welt zu einem teueren herzerhebenden Gut geworden. Was sind sie denn wirklich? zum Teil sind sie babylonisch-sumerischer Herkunft und zum grössten Teil ״recht flach: fromme Zweckreimerei.“ Haben die Juden auf irgend einem Gebiete, sei es auf dem der Kunst oder der Wissenschaft, bis auf ein paar Einzelne, etwas Hervorragendes geleistet oder sich einen Namen gemacht? Nichts davon! Garnichts! Wie unfähig sie einer wirklichen Leistung sind, zeigt uns der Umstand, dass erst ein Blondling kommen musste, der sie die Bibel kennen lehrte, Martin Luther, seine Bibelübersetzung ermöglichte erst die Arbeit Mendelssohns. Ist das nicht grandios? Herr Hauser, der von Mendelssohns Arbeit keine Ahnung zu haben scheint, 8011 sich ein Patent auf seine Entdeckung nehmen. Aber überlassen wir die Mätzchen seinem Urheber, wie die Mythen, in die er die Berichte der Bibel verwandelt: der selige Daumer wird seine Freude an seinem Schüler haben, der ihn weit übertrumpft. Wie es ihm geht, macht er alles zur Mythe, Astralgestalten, selbst den Stifter der christlichen Religion, der ja, kein ״gelebt habender“ (sic! Blondlingsdeutsch!) Mensch sein kann. Ueberlassen wir ihn seinen historischen, etymologischen, und philologischen Purzelbäumen. Jeder hat das