Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 8 (1921)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1921)
- Date
- 1921-05-01
- Page
- – (sequence 102)
- Language
- German
- Belongs to
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Genesis 24. 211 אבל כאן זקנה כגגד ימים, וימים כגגד זקנה und ferner; זקן, והזקנה שני עולמות Gott hatte den Abraham mit Glücksgütern gesegnet, er braucht also zunächst nicht daran zu denken, für Isak einen Lebenserwerb zu schaffen, wie es sonst gang und gäbe war; sondern seine berechtigte Sorge war, ihm ein Weib zu geben. Um für alle Fälle, auch den Todesfall, vorzusorgen, übertrug er seinem Oberknecht, dem Vertrauten seines Hauses, dem alle, selbst Jizchok, Respekt entgegen brachten, die Mission. Und er übertrug sie in einer Form, die offenbar damals die heiligste und feierlichste war, speziell, wenn es galt, für die Nachkommenschaft Sorge zu tragen. — Warum der doch längst mündige Isak nicht in des Vaters Heimat zur Brautwerbung geschickt wird, ist damit erklärt, dass ja kein^direkter Nachkomme Abrahams nach Aram-Naharajim dauernd zurückkehren sollte. Deshalb lässt er seinen treuen Knecht ziehen. Dieser muss bei dem Gotte des Himmels und der Erde — denn erst Abraham hat den Gott des Himmels auch zum Gotte der Erde gemacht — schwören, dass er aus Abrahams Heimat, nicht gerade aus seiner Familie, eine seines Sohnes לנד und Isaks ליצחק würdige Frau holen werde. — Elieser, der schon jetzt daran denkt, dass vielleicht die Familie seines Herrn die zukünftige Gattin Isaks berge, wirft ein: Es ist möglich, ja wahrscheiniich, dass die Tochter eines vornehmen Hauses mir, dem Knechte Abrahams, nicht in ein fernees Land folgen wird : (ללכת אחרי אל הארץ הזאת) Zwar ist es durchaus nicht Abrahams Verlangen eine Vornehme und Reiche zu erwählen, nur keine Kanaanitin; vorsichtig und klug rechnet der fromme Knecht aber damit, ja er beabsichtigt es im Stillen und tut auch das Seinige dazu. Wenn nun das Mädchen nicht folgen will; was dann? darf ich denn Isak in deine Heimat bringen; in das Land — mit absichtlicher Betonung — aus dem du einst ausgewandert bist. Darauf Abraham :Gott behüte! Das darf nicht sein; wird nie zu sein brauchen; denn: der Gott der es für nötig erachtet hat mich zu meinem nicht geringen Kummer aus meinem Vaterhause, meiner Heimat wegzuschicken — ich denke