Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 7 (1920)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1920)
- Date
- 1920-11-01
- Page
- Seite 557 (sequence 61)
- Language
- German
- Belongs to
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igjeggg Zum Wochenabschnitt; וישב. 557 solche kann aber das Eintreten in den Ilirtenberuf, dem die Jakobsfamüie ״von Jugend auf“ (1 M 49, 34) oblag, nicht angesehen werden. Die beiden Wörter והיא נעד werden teils für sich als eingeschobener Zwischensatz, teils als engverbunden mit den nachfolgenden betrachtet. Im ersteren Falle sind sie offenbar eine überflüssige Bemerkung, denn wir wissen ja, dass er jung und wie jung er war. RMBF’s Erklärungsversuch, der והוא נער an den Anfang setzt: ״Joseph war jung, nämlich siebzehn Jahre alt״ ist wenig einleuchtend. Ebenso werden wir die Auffassung des Midrasch: ,,Und er war jung, d. h. knabenhaft, eitel und putzsüchtig*'*, als rein aggadisch betrachten müssen. Verbunden wird והוא נער mit dem Folgenden von IE und RSBM. Dieser erklärt die Siel 10 darin, dass Joseph sich vornehmlieh zu den »Sühnen der Mägde hingezogon fiihlto; .jener meint, dass diese ihn zu ihrem Dlawlburschen erniedrigten. Das sind höchst gezwungene Erklärungen. Es wideu-dreht jedem Sprachgefühl zu sagen: Er war als Jüngling mit den Söhnen der B. und S., was bedeuten soll, er habe sich besonders mit ihnen befreundet. Oder: Er war als Diener mit den Söhnen der Mägde. נער in der Bedeutung ״Diener4‘ steht in der Regel mit Suffix oder Gonelivהד נער אלישע ,שאול וגערו :־;. Sehen wir einstweilen von ודוא נער ab und nehmen את בד בי׳ וגו׳ als Apposition za א:דו m, so erhalten wir den Sinn, er habe die Schafe mit seinen Brüden!, dcu Söhnen der B. und S. gehütet. Allein dagegen wird eiazuwenden soln: Warum nur mit d »eson, warum ment nnc '1 mit den Söhnen Leas? Lagen diese etwa in anderer Gegend» dom IIir(e11ber11»b ob, oder gingen sie einer andern Beschäftigung rach? Beides ist nicht denkbar. Sehen wir doch aus dem ganzen Bericht, dass die Söhno der drei Frauen treu zu mmmo!mnUo:1 und und immer bei den Herden bleiben, während Joseph nach v. 2, 10 und 13 häufig beim Vater weilt und, wie es scheint, uio an entfernten Weideplätzen befindlichcn Brüder nur im Aufträge des Vaters aufsucht, um den Verkehr zwischen ihnen und dem Vatcrhauso zu vermitteln.