Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 7 (1920)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1920)
- Date
- 1920-05-01
- Page
- Seite 262 (sequence 64)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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2G2 Einiges über aie Tätigkeit:• Dr. I. Hildesheimers in Ungarn. einer sehr eingehenden Untersuchung unterworfen und deren Resultat zu Papier gebracht. Die Resultate fielen aber weit inhaltsreicher aus, als ich erwartete, und das darüber verfertigte Manuskript umfasst 6-i Seiten. Dasselbe erstreckt sich aber auch auf alle Paragraphen aller drei Statuten, bei denen nur irgend eine prinzipielle Kritrik zu üben ist, und hat mir das mehrwöchentliche Studium der in Rede stehenden Entwürfe ausserordentlich vieles aufgedeckt, was mir selbst bei den ersten Lektüren entgangen ist und, meines Wissens, von keinem gesehen, wenigstens öffentlich besprochen worden ist. Dieses mein das ganze sehr erschöpfende Manuskript würde, so weit ich meine eigene Arbeit beurteilen kann, einerseits den Wählern eine Handhabe geben, rücksichtlich des Wald ge setz es auf die Schmälerung des orthodoxen Judentums im Statute befindlichen Ungehorigkeiten [?] aufmerksam zu machen, rücksichtlich der übrigen Statuten bei jedem Paragraph Einsicht in die geheimen Zwecke derselben zu verschallen, auf dass sie dem deputierten Kandidat genau und klar vorlegen können, wie sie sich zu diesen Tendenzen verhalten, den Deputierten selbst aber als Leitfaden dienen, die ihrer Orientierung über jeden Paragraph zu Hilfe kommen soll. Dieses Manuskript ist schon seit mehr als vier Wochen druckfertig und hat bereits einerseits bedeutenden auch durch wissenschaftliche Gelehr־ samkeit ausgezeichneten Rabbinern andererseits dem Zentral-Komite zur Beurteilung Vorgelegen und gereicht es mir zur grossen Freude, dass sie sich alle mit dem grössten Lobe ausgesprochen. Da ich die Publikation dieses Manuskripts für ein dringendes Zeitbedürfnis halte, so werde ich dasselbe natürlich wie immer unter meiner vollen Verantwortung deshalb mit voller Namensnennung der 0elfentlichkeit übergeben, und hat der Druck desselben bereits begonnen. Da ich die letztere Zeit bereits durch Herausgabe mehrerer, für die brennenden Fragen notwendigen Broschüren weit über meine Kräfte geleistet, so darf ich diese Aufgabe nicht allein übernehmen. Da es nun meine so unendlich in Anspruch genommene Zeit es unmöglich macht, die Broschüren zu veräussern, dies auch bei meiner geringen Bekanntschaft sehr wenig zweckdienlich sein würde, so bin ich daran gewiesen, mich an diejenigen zur Uebernahme grösserer Partien und Verbreitung derselben in ihrer Gegend zu wenden, die derartig situirt sind, dass sie vorläufig eine grössere Partie von Broschüren übernehmen können, um sie dann einzeln denen in die Hände gelangen zu lassen, für die sie geschrieben ist, denn nach dieser Bereitwilligkeit der Uebernahme wrerde ich die Auflage bemessen. Ein hervorragender von glühendem Glaubenseif er erfüllter יהודי in Galizien (der also nicht einmal unmittelbar beteiligt ist) hat bereits die Uebernahme von mindestens 200 Exemplaren zugesagt. Auch die geehrten Herren Stadler von Steinamanger haben ihre Bereitwilligkeit, 50 Exemplare zu übernehmen, erklärt. Dass ich mich in dieser Angelegenheit auch