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Jeschurun · 1919-11-01 · Heft 11-12 (November 1919) · p. Seite 599

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
6 (1919)
Issue
Heft 11-12 (November 1919)
Date
1919-11-01
Page
Seite 599 (sequence 101)
Language
German
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Die Josephserzählung. 599 Mechilta, und zwar in genau dem gleichen Sinne heran, nämlich, um das erzählte Wunder glaubhaft zu machen. Der Unterschied der ▼erschiedenen Rezensionen besteht in diesem Punkte darin, daß die Mechilta nur v. 5 a ausdrücklich nennt, während der Talmud a. a. O. und die Toeefta noch den folgenden Vers mitanführen, der aber für die Sache hier ebensowenig wie dort entbehrt werden kann, ja, auf dem. ob er nun besonders genannt wird oder nicht, der ganze Nachdruck der Beweisführung ruht. Natürlich kommt es für diese nicht auf v. 6a, ״und er schnitt Holz ab und warf es hinein“ an, sondern vielmehr auf v. 6b, ״da schwamm das Eisen“, welche Worte ich darum auch meiner obigen Wiedergabe der Mechiltastelle eingefügt habe. Was übrig bleibt, ist also nur dies, daß der in der Mechilta erwähnte Zug, den übrigens auch Tanch. Jel., Pesikta und Lekach tob haben, möglicherweise aus der von Hause aus innigen Verwobenheit unserer Erzählung mit den betreffenden Schriftversen hervorgegangen ist. Auf der anderen Seite ist das erwähnte Moment für den Gang der Darstellung selbst so wenig bedeutsam, daß manche spätere Rezensionen seiner entraten können: Die freiere und vom Schriftwort sich wieder mehr entfernende und von ihm losgelöste Gestaltungskraft der Späteren stößt es wieder von sich ab. Das ״jüdische Gepräge“, wenn man die Verbindung mit einem Verse der heiligen Schrift, so bezeichnen will, bleibt ja aber ohnehin in vollem Umfange erhalten1). Gerade in dem erwähnten Betracht ist sie bestenfalls erst bei genauerem Zusehen und nur für den Kenner bemerkbar. 1J Tanch. Jel. hat allerdings nur המל צרור, während וזרכן אותר weggelassen ist. Statt dessen heißt es dort: וחקק בי עלח שיר וצריח ואמר יוסף חגיעח שעח וכר'. s. über diesen letzteren Passus Grünbaum, Neue Beiträge S. 152. Ähnlich Chronik des Moses, Jellinek a. a. O. II s. 11 und Midr. hagg. s. 772 Jaikut Exod. § 227 בטל משח חרם והו״ ומשח כתב שם חמפורש יכו". Daß die ägyptischen Zeichendeuter bei der Versenkung des Sarkophags mitgewirkt haben, weiß bes. der Midrasch vom Ableben Mosis und Deut. r. zu melden; vgl. auch weiter unten S. 603. Der Midr. vom Ableben M. läßt Moses zu Joseph sprechen: תן כבוד לאלחי ישראל ואל תאחר גאולתם מכשפות יש לך בקש יחתפלל. Mit dieser Auffassung hängt wohl diejenige der י״א (Midr. hagg. a. a. O.) zusammen, die zugleich an das עלח שרר, an Ezechiel 110 und an Gen. 4415 anknüpfend berichtet: לקח גביע של יוסף וחתך ממנו ד, חתיכות כתב יגל א' דמות אריח יגל אחת דמות נשר על א׳ דמות שור ועל א' דמות אדם . . . חשליך דמות אדם . . מיד צף ועלח• Ganz dasselbe erzählt Jakubi, angef. bei Grünb. a. a. O., nur daß an die Stelle des Bechers ״vier Goldbleche“ treten. Diese Goldbleche haben offenbar ihren Ursprung in Tanch. Jel. S. 206 (vgl. Raschi zu Exodus 324): מיכח בטל חלוח שכתב עליו משח עלח שור כשחעלח ארונו של יוסף חשליכו לתוך חכור בין חכזמים, einer stelle, 41*

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