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Jeschurun · 1919-11-01 · Heft 11-12 (November 1919) · p. Seite 585

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
6 (1919)
Issue
Heft 11-12 (November 1919)
Date
1919-11-01
Page
Seite 585 (sequence 87)
Language
German
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Di© Josephserzählung. des Horusmythus erfolgt ist. Güdemann hat recht, wenn er a. a. 0. S. 22, hier ebenso wie in dem eben berührten Punkte den Spuren von M. Sachs (Beiträge zur Sprach- und Altertums־ forschung. Berlin, Yeit und Co. 1852 und 1854, II S. 99) folgend, darauf hinweist, daß die b. Ab. s. a. a. 0. Tos. Ab. sara. Kap. 5. Widerlegung: sie ist bei Levy um so verwunderlicher, als dieser sich s. v. אפיס bemüßigt fühlt zu der in der vorigen Anm. mitgeteilten Bemerkung das Talmud :'סר אפיה ע״ש שיו0ן5 הר וכר die Bandglosse zu machen, *daß aber für Sarapis eine aramäische Etymologie beigebracht wird, ist in der rabbinischen Literatur nicht auffallend“. In Wahrheit bedeutet Sarapis entweder so viel wie Osiris Apis, der auf der Oberwelt im Apis verkörperte Gott Osiris als König der Unterwelt oder, es ist wie Lehmann-Haupt, Sitzungsberichte der Arch. Ges. zu Berlin Nov. 1917, Zeitschrift für Assvriologie XII, 1897 und Boscher, Lexicon für Mythologie s. v. Sarapis Sp. 34.0f. wollen, aus dem babylonischen sar-apsi entstanden; trifft das letztere zu, dann ist sar allerdings nichts anderes als Fürst, König während apsi nichts mit dem Apis zu tun hat sondern vielmehr Ozean, Untiefe bedeutet, ist das erstere richtig, dann ist wohl vom Apis, aber nicht von sar die Bede. Schließlich sei hier noch die midraschische Erklärung des Namens Potiphar (Ber. r. Kap. 86: כירן שירל דפר לכוס [r= 9&>־retv6s] עשד פרטינרן: verzeichnet, die aber ebenso harmlos aufzufassen ist wie die anderen dort gegebenen Deutungen jenes Namens: פרים .1) לע״ז מהיד פורע עצטו לע״ז: Jalkut a. a 0.) שדיד בלפטם עגלים und nur möglicher Weise auf Deut. a. a. O. (s. a. die haggadischen Deutungen zu Gen. 496 bei Targ. Jer.: :יוםן£ לכלתיל לתורא . — Günzb. S. 24 [s. a. S. 81] hat den Vers nicht —, Lekach tob I S. 233, Midr. hagg. S. 734 [wo irrtümlich Targ Jon. genannt ist] und Raschi zu Gen. a. a. O.) Bezug nimmt. Die Erklärung des Midrasch zu Gen. 4922 (Ber. r. Kap. 99 Ende und Kap. 97: ע״י פרור! כחגלל) gehört nicht in diesen Zusammenhang, ebenso wenig die b. Megilla 9a und j. Meg. 1,10 gebrachte Abweichung der griechischen Übersetzung zu Gen. 496: כי באפם דרגו שור וברצונם עקרו אבוס, in welcher N. Brüll, Jahrbücher I S. 144 (אבוס Apis) mit M. Friedmann, Mechilta 15 b unten, — Brüll und Levy a. a. 0. s. v. אבוס berufen sich fälschlich auf Chajes — den Apis finden will. Friedmann macht für seine These u. a. geltend, daß die Mech. a. a. 0. den bezügl. Vers in seinem ersten Teil: כי באפם דרגו איש unverändert läßt. Das übereinstimmende Zeugnis der beiden Talmude beweist indessen, daß das ein Versehen ist, und Fr. beruft sich sehr zu unrecht auf Ber. r. Kap. 98, עקרו אבוס זד אחד כלן דדברים ששכר לתלטי דטלך: über den ersten Satzteil spricht Ber. r. a. a. O. nur ganz kurz, über עקרו שור ohnehin ausführlich; es kann darum nicht auffällig sein, daß die erste Abweichung nicht zu dem ersten Satzteil angeführt wird. Der Midr. bietet ja keine lücken-

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